Pura Vida, Costa Rica.

— see English below— Steigt man aus dem Flugzeug wird man bereits vom Costa Ricanischen Leitspruch willkommen geheißen: Pura Vida! Es prangt über fast jedem Eingang, es ziert viele Hauswände, oder es wird dir förmlich ins Gesicht geschrien. Pura Vida, das pure Leben. Eine Phrase die man mit dem wienerischen „Oida“ vergleichen könnte. Es wird am Satzanfang, am Satzende, als Antwort, als Aufmunterung, als Zustimmung, zur Begeisterung, als Aufruf, als

Curaçao and Happy New Year

—see English below— Der Flug von Aruba auf seine Nachbarinsel dauerte kaum 25 Minuten. Es waren nicht mehr als 10 Passagiere an Bord verteilt. Ich hatte einen ganz besonderen Platz: erste Reihe fußfrei, saß aber zu allen anderen Passagieren in Blickrichtung. Wie in einem herkömmlichen Linienbus. Curaçao, Endstation, bitte alle aussteigen. Warum kein Fährtransfer zwischen diesen beiden Inseln verkehrt, ist für uns ein Rätsel. Sie liegen ja nur knapp 80

Aruba: Ab in die Sonne – Off to the sun

—see Englisch below— ♫ Aruba, Jamaika… ♫ Wer von euch kennt den Song „Kokomo“ der Beach Boys? Auf der Suche nach dem persönlichen Paradies, werden die karibischen Inseln besungen. Mit der Insel Aruba fängt der Titel an („Aruba, Jamaika, oh I want to take you, to Bermuda, Bahama…“) und es war DER Ohrwurm für uns, sobald die Entscheidung feststand, dass es nach Aruba geht. In den darauffolgenden zwei Wochen trällerten

Bye bye Big Bertha

Das Ende unserer Kanada/USA Roadtrips nahte. Wir befanden uns bereits wieder am Weg Richtung Norden, um unseren Van wieder zu verkaufen. Probehalber hatten wir ihn schon mal inseriert und es gab einige Interessenten. Zur Freude unsererseits. Nach Vancouver nahmen wir den direkten Weg, ohne größere Umwege. Die Temperaturen sanken stetig und wir empfanden es nun auch als genug, auf zehn Quadratmeter zu leben. San Francisco mit dem Van – nicht

Roadtrip USA – der Große und der Kleine/the big one and the small one

—see English below— Von Las Vegas nahmen wir – wie konnte es anders sein – natürlich die Route 66 um weiter zu kommen. War es ein befreiendes und unvergleichliches Gefühl auf einer der bekanntesten Straßen der Welt durch Amerika zu fahren? Naja, das Gefühl von Freiheit hatten wir natürlich, aber eher aus dem Grund, da wir ja bereits seit fast zwei Monaten unterwegs waren. Es war einfach eine schöne und

Roadtrip USA – Willkommen im fabelhaften Las Vegas! / Welcome to Fabulous Las Vegas!

— see English below —Für unseren Roadtrip durch die USA stand für uns gleich von Anfang an fest, dass wir Las Vegas auf keinen Fall versäumen wollten. Die glitzernde, künstliche Spielerwelt inmitten der Wüste muss man einmal gesehen haben.Nach einer Nacht auf einem ehemaligen Camping-Park ganz in der Nähe vom Death Valley Nationalpark, ging es gleich morgens nach Vegas. Aufgrund der miserablen Parkplatzsituation innerhalb der Stadt, hatten wir uns für

Roadtrip USA – Part II

—see English below— Von einem anderen Vanlifer hatten wir erfahren, dass es in der Sierra Nevada Hot Springs geben soll. Für uns waren Hot Springs in der Wüste irgendwie unvorstellbar, weswegen wir sie uns ansehen wollten. Bevor wir aber dort ankamen, hielten wir in South Lake Tahoe, einer kleinen Ortschaft am gleichnamigen See. Dieser liegt genau auf der Grenze von Kalifornien und Nevada auf einer Höhe von 3317 Meter über

Roadtrip USA – Part I: die Westküste/the West Coast

— see English below — Bevor ich euch von unserem unglaublichen Road Trip durch die USA erzähle, würde ich gerne etwas mit euch testen. Ich denke es funktioniert unabhängig davon ob man dieses Land tatsächlich schon mal besucht hat oder nicht. Denkt nun bitte an die USA. Egal an was. Ich sage einfach nur das Schlagwort „USA“ und ihr habt ein Bild im Kopf.Ich vermute es ist sowas wie die

eine Maus, mein Geburtstag und Alaska – a mouse, my birthday and Alaska

—see English below— Alaska mit UmwegWenn man schon mal in Kanada ist, ist ja Alaska nur quasi nur einen Katzensprung entfernt. Wir wollten demnach unbedingt zumindest einen Fuß in diesen Staat der USA gesetzt haben. Die Nächte in Kanada wurden jedoch immer länger und viel kälter. Teilweise zeigte unser Thermometer innerhalb des Vans Minusgrade am Morgen an. Es kostete uns regelmäßig große Überwindung aus dem Bett zu kriechen. Vor allem

Vanleben II – Vanlife II

—see English below — In die Wildnis von KanadaNachdem unsere erste Woche im Van sehr von Erledigungen geprägt war, freuten wir uns regelrecht auf die Zeit in der unser Van-Leben endlich beginnen konnte. Gut war die erste Woche aber dennoch. Es war wie eine Generalprobe. Wir konnten uns allmählich einspielen, wer welchen Handgriff tätigt, ohne dass man sich ständig gegenseitig im Weg steht.Nachdem wir Canmore verlassen hatten sind wir weiter