—see English below—

Am 10. September 2018 fing unser großes Abenteuer Weltreise an. Damals ging’s von Wien auf die Färöer Inseln. Wir waren voller Aufregung auf das, was da wohl kommen wird. Das war vor ziemlich genau sechs Monaten. Wieviele Länder haben wir seitdem bereist? Was waren unsere bisherigen Highlights? Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Am besten natürlich gewürzt mit ein paar Zahlen und Daten.

*Spoileralarm: Wie immer hängen wir mit unseren Blogeinträgen ganz schön hinterher. Daher greife ich hier ein bißchen vor und schreibe von Ländern bzw. Situationen, über die wir erst später in unserem Blog ausführlich berichten werden.

11 Länder und ein paar Flüge
Inzwischen waren wir in elf Ländern unterwegs. Zuerst auf den Färöer Inseln, dann auf großer Schleife auf der Ringroad in Island, als Vanlifer in Kanada und USA, in der Karibik als Strandurlauber auf Aruba und Curacao und schließlich als Backpacker in Costa Rica, Panama, Peru, Bolivien sowie jetzt aktuell in Chile. Natürlich… auf unseren Rucksäcken kleben inzwischen Patches von allen Ländern wie Trophäen (nur leider nicht von den Faröer …dort konnten wir keine Patches ergattern).

Wir haben inzwischen 9 Flüge hinter uns bzw. 13 Flüge, wenn man alle Umstiege mit einberechnet. Erwähnenswert war der Flug von Toronto nach Vancouver: ich hatte bisher noch nie einen Inlandsflug (!!!) über 5 Stunden und über 4 Zeitzonen hinweg. Am spannendsten war der circa 20 minütige Flug von Aruba nach Curacao: in einer kleinen Propellermaschine und Kathrin rückwärts sitzend wie eine Stewardess. Apropos: inzwischen haben wir auch bereits zwei Übernachtungen auf Flughäfen hinter uns. In Kopenhagen haben wir es uns in einem Eck auf unseren Isomatten bequem gemacht und ganz gut geschlafen. In Chicago war es eher unbequem auf den Flughafensitzen und ohne richtigen Schlaf. Unsere Lehre daraus war, vielleicht doch nicht so penibel auf unser Weltreisebudget zu achten und statt dessen lieber bessere Flugverbindungen auswählen 🙂

Mehr als 20.000 Kilometer auf der Straße
Neben der Fliegerei haben wir noch viel mehr Zeit auf der Straße verbracht, also im Auto oder im Bus. Insgesamt sind wir so bisher auf circa 20.600 Kilometer gekommen. In den ersten Ländern waren wir im eigenen (Miet-) Auto unterwegs. Auf Island waren es knapp 2.600 Kilometer. Die mit Abstand meisten Kilometer legten wir mit Big Bertha auf unserem Roadtrip durch Kanada und die USA zurück. Wir fuhren sage und schreibe 11.850 Kilometer in zwei Monaten. In Costa Rica änderte sich dann unsere Art des Reisens: ab hier ging es dann regelmäßig mit öffentlichen Bussen zum nächsten Ziel. Und da wir dort auch in Hostels nächtigten, fühlten wir uns dann (endlich) wie echte Backpacker.

In Costa Rica waren die Busse regelrechte Eiskammern („Bestwert“ war 14 Grad Celsius, bei über 30 Grad Außentemperatur). In Peru dagegen waren die Busse so luxuiös, fast als wäre man im Flugzeug in der Business Class. Aber nur so lässt es sich aushalten, wenn man über 10 Stunden im Bus durch die peruanische Landschaft düst. Außerdem waren wir in Peru das erste mal in einem Collectivo unterwegs. Das sind keine offiziellen Busse mit richtigen Bushaltestellen, sondern Minibusse, die die Leute an mehr oder minder fixen Haltestellen einsammeln und auf Zuruf der Passagiere anhalten, wenn man aussteigen möchte. Wir sind damals im Collectivo von Ollantaytambo (in der Nähe von Macchu Pichu) nach Cusco gefahren. Der Fahrer drehte mit uns in Ollantaytambo 10 Runden um den Marktplatz und mit viel Geschrei („Cusco, Cusco, Cusco…?!“), doch kein anderer Passagier wollte einsteigen. Wir dachten schon, wir haben den ganzen Minibus für uns, aber auf dem anschließenden 1,5 Stunden nach Cusco gab es immer kurze Stopps, wo Leute rein- oder raus sprangen. Letztlich war das Fahrzeug bis auf den letzten Platz besetzt, als wir ankamen. Bisher sind wir in Bussen, Collectivo und sonstigen Transfers auf circa 6000 Kilometer gekommen – wieviel Fahrzeit das war, möchten wir lieber nicht wissen.

Money, Money, Money
Mit was ist man immer konfrontiert, wenn man in ein fremdes Land reist? Genau: Was ist die Währung und wie ist eigentlich der Umrechnungskurs. Wir haben genauso viel unterschiedliches Geld in unseren Händen gehabt, wie wir Länder bereist haben:
– Färörische Kronen bzw. Dänische Kronen
– Isländische Kronen
– Kanadische Dollar
– US-Dollar
– Aruba Florin
– Antillen Gulden
– Costa-Rica-Colón
– Panamaischer Balboa
– Peruanischer Sol
– Boliviano
– Chilenischer Peso

Die schönsten Geldscheine waren aus unserer Sicht die färörischen Kronen (Motive aus der Meerwelt und von der grandiosen färörischen Landschaft) und die farbenfrohen Colónes in Costa Rica (Faultiere, Schmetterlinge, Affen…). Die interessantesten Münzen gab’s in Island („Fischgeld“) und in Aruba mit dem viereckigen 50-Cent Stück.
Fun Fact: In Kanada heißt die 1-Dollar Münze „Loonie“ und die 2 Dollar-Münze „Toonie“. Das lernten wir ganz schnell, als wir Geld für die Münzwäschereien benötigten.
Interessant war außerdem, dass wir in einigen Ländern kaum mit der lokalen Währung zu tun hatten, einfach aus dem Grund, weil der US-Dollar dort das De-facto-Zahlungsmittel ist. Das war mir zuvor nicht bewusst. So war es in Aruba, Curacao und in Panama. Dort haben wir meist nur die Münzen als lokale Währung zu Gesicht bekommen, als Scheine gab’s für uns nur den US-Dollar. In Panama ist das auch hochoffiziell, d.h. es gibt den Balboa wirklich ausschließlich nur als Münze. Aber auch in weiteren Ländern war der US-Dollar als Zahlungsmittel verbreitet, insbesondere in Costa Rica sowie teilweise auch in Peru und Bolivien. In den besagten Ländern kann man am Geldautomaten wählen, ob man die lokale Währung oder US-Dollar abheben möchte.

Höher, tiefer, weiter…
Noch ein paar Statistiken? Okay, weiter geht’s mit den Himmelsrichtungen. Was war bisher der östlichste Ort unserer Reise? Natürlich, in Wien, der zum 10. Mal lebenswürdigsten Stadt der Welt (Kathrin, hat mich gezwungen, das reinzuschreiben), was unser Startpunkt war. Spannender ist dann schon die Frage, was der nördlichste Ort war. Ich dachte zunächst, dass es unser kurzer Abstecher nach Hyder / Alaska war, aber das stimmt nicht. Island liegt weiter nördlich. Húsavík war die nördlichste Stadt, die wir bisher besuchten. Wir wollten dort Wale beobachten, denn Húsavík gilt als Hotspot zum Whale watching. Aber der Orkan, der damals über Island fegte, vergraulte auch die Wale. Übrigens haben wir so weit oben im Norden keine Nordlichter gesehen. Die kamen erst später und viel weiter südlicher in Hella.
Hyder in Alaska hat zwar nicht den ersten Platz für die nördlichste Stadt gemacht, war aber definitiv die Stadt am weitesten im Westen. Anschließend ging es für uns entlang der beiden amerikanischen Kontinente immer weiter südwärts. Aktuell sind wir in Santiago de Chile, das ist also unser aktuell südlichster Punkt unserer Reise (es geht aber definitiv noch weiter in den Süden, denn unser Weiterflug nach Patagonien ist schon gebucht).
Das Death Valley, genauer gesagt das Badwater Basin, war der bisher tiefste Punkt, den wir bereisten. Er liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Das ist aber schon lange her – in den letzten Wochen hatten wir uns sehr weit „oben“ aufgehalten und uns allmählich an die Höhenluft angepasst. In Peru waren wir in Cusco (3416m) und in Puno (3800m), anschließend in der bolivianischen Hochebene mit Übernachtungen in Potosi (4067m) und Uyuni (3671m). Aber der höchste Punkt, auf dem wir bisher hinauf kraxelten, war der Rainbow Mountain (bzw. Vinicunca) in der Nähe von Cusco. Das war auf circa 5200 Metern und dort spürten wir wirklich die dünne Höhenluft.
Achja, und ganz nebenbei waren wir auch auf dem Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. Check 🙂

Home sweet home
Nach einem halben Jahr kann man ja auch mal Bilanz ziehen zu den Unterkünften. Da haben wir einige Erfahrungen sammeln dürfen. In den 180 Tagen haben wir in 43 verschiedenen Unterkünften genächtigt, unsere Big Bertha mal nicht einberechnet. Außerdem gab’s ein paar Nächte im Zelt, im Nachtbus und -wie oben bereits erwähnt- auch zwei Nächte am Flughafen.
Während unseres Roadtrip mit BigBertha war es stets die Frage, wo unser nächster Stellplatz liegt. Daher war die App „IOverlander“ für uns das hilfreichste und wichtigste Tool. In Mittel- und Südamerika waren bzw. sind wir in festen Unterkünften, daher haben wir stets „Booking.com“ und „AirBnB“ im Blick. Es ist für uns schon zur täglichen Routine geworden, die besten Unterkünfte in unserer Preisklasse zu suchen und dann …klick klick… ist es binnen einer Minute gebucht.
Bei so vielen Unterkünften bleibt einem natürlich das ein oder andere im Gedächtnis hängen – im Positiven wie im Negativen. Zu den schlechtesten Unterkünften zählte das Hostel (bzw. der Zeltplatz) auf den Färöer Inseln, einfach weil es alles andere als sauber und ordentlich war. Es wurde mehr oder minder seinen Gästen überlassen (und unter denen gab es ein paar Dreckschw***). Außerdem war unser AirBnB in Toronto damals eine absolute Katastrophe – für uns ein echter Kulturschock, als wir frisch aus Island ankamen. Wir wollten insbesondere im ekligen Bad lieber nirgends ankommen. Inzwischen, da wir durch die Erfahrungen in so vielen Unterkünften ein wenig „abgehärtet“ sind, wäre es vielleicht nicht mehr ganz so traumatisch, aber immer noch recht widerlich. Erwähnenswert im negativen Sinne ist auf jeden Fall auch noch unser zweites AirBnB in Vancouver (wir nannten es aufgrund des Geruchs liebevoll „Hamsterstall“), wo die Bodendielen im Zimmer völlig aufgebrochen waren und uns das Knarzen das Gefühl gab, jederzeit durch den Boden zu brechen. Nicht so lange her ist die letzte „Tragödie“. Als wir vor ein paar Tagen in Santiago de Chile ankamen, gab es in unseren Betten unzählige Bettwanzen. Die haben Kathrin in der einen Stunde, die wir dort verbrachten, regelrecht verspeist. Das schmutzige Badezimmer und die weniger sauberen Bettlaken hätten schon ein Warnzeichen sein sollen. Egal wie man es betrachtet, diese Unterkunft bleibt wohl in unserem Gedächtnis hängen wegen der schmerzhaften, jäh juckenden Bisse und der mehrtägigen Säuberungsaktion, damit wir ja keine Bettwanzen in unserem Gepäck mitschleppen. Positiv war jedoch, dass uns das Hostel auf „sanften“ Nachdruck alle entstandenen Mehrkosten erstattet hat.

Appropos positiv: Widmen wir uns den bisher schönsten Unterkünften auf unserer Reise. Zuallererst wollen wir natürlich Big Bertha nennen. Unser Chevi hat uns für so lange Zeit ein trautes Zuhause gegeben und darin haben wir unser Vanlife gelebt. Unser AirBnB in Aruba war auch eine der besten Unterkünfte – nachdem es in USA und Kanada im Van immer kälter wurde, hatten wir in Aruba wieder eine echtes Zuhause und konnten einen Alltag leben. Ebenso konnten wir die Sonne auf unserem Balkon oder der Terasse bzw. am Pool genießen. Unser jetziges Appartment in Santiago zählt auch zu den besten Unterkünften, das wir bis jetzt hatten. Sehr Sauber, modern, mit eigenem Schlafzimmer und eigener kleiner Küche und das auch noch mitten im Stadtzentrum. Volltreffer!
Achja, wir waren auch häufig in Hostels unterwegs. Meiner Meinung haben da zwei ganz besonders heraus gestochen: das Bed & Bike in Curacao (Kathrin hat in ihrem Curacao-Beitrag einen Absatz dazu gewidmet) sowie das Hostel Cascade Verde in Costa Rica (auch hier hat Kathrin im Costa Rica Beitrag ihren Senf dazu gegeben – Stichwort „deutsches Regime“). Dieses Hostel hat durch die offene Architektur, mitten im Dschungel, ein einzigartiges Flair. Man konnte dort auf der Terasse dem Konzert der Grillen lauschen, im Hostel-eigenen Teich gab es einen Kaiman, den man ab und zu am Teichrand beim Sonnenbad beobachten konnte und eines Morgens zog eine große Affenbande in den Bäumen vor der Terasse vorbei. Einfach spektakulär.

Highlights
Wenn man uns fragt, was das bisher schönste Land war, dann lässt sich das nicht beantworten. Jedes Land hat seinen eigenen Reiz und mir fiele es schwer, ein Land besonders heraus zu stellen. Wir haben uns dennoch Gedanken gemacht, was bisher die großen Höhepunkte unserer Reise waren (und das fiel auch schwer, es einzugrenzen, weil uns noch so viel mehr einfallen würde…). Aber, here we go:

Island als Ganzes und die Nordlichter.
Island hat eine spektakuläre Landschaft, so viele Wasserfälle, der Black Sand Beach, die Gletscherlagune Jökulsarlon und vieles mehr. Außerdem konnten wir die Nordlichter beobachten, was einfach einzigartig ist. Unser Tauchgang in der Sifraspalte zählt ebenso zu den ganz besonderen und aufregenden Augenblicken unserer Reise. Daher zählt unsere Island-Rundreise zu unseren großen Höhepunkten unserer Reise.

Stellplatz mitten in der kanadischen Wildnis.
Wir waren zwar schon einige Tage im Van unterwegs, aber am Saskatchewan River das erste Mal richtig allein in der kanadischen Wildnis. Und es war ein Traumplatz. Um uns die Nadelbäume, der Fluss glasklar und eiskalt und im Hintergrund die Berge. Jeden Tag schien die Sonne und hat unseren Van aufgeheizt. Abends gab’s Lagerfeuer und Grillwürstel. Um die Idylle perfekt zu machen, konnten wir eines Tages zwei Rehe beobachten, die vor grandioser Kulisse am Fluss tranken. Wir hatten danach weitere traumhaft schöne Stellplätze in Kanada, aber der erste bleibt besonders haften.

Wanderung auf den Eagle Peak und zum Angel’s Landing.
Die Nationalparks in den USA haben es uns ganz besonders angetan. Und zwei Wanderungen, die wir dort unternahmen, sind damit auch unser USA-Höhepunkt. Einmal im Yosemite Nationalpark zum Eagle Peak – eine sehr anstrengende, zehnstündige Wanderung. Aber dennoch traumhaft und oben ein Hammerblick auf die berühmten Gipfel-Nachbarn im Yosemite. Die Wanderung zum Angel’s Landung im Zion Nationalpark war nicht so anstrengend, aber der Pfad auf den eigenartigen, malerischem Fels einfach gigantisch. Die Aussicht ins Tal des Zion ebenso.

Schnorcheln mit Schildkröten.
Ohne Worte. Es ist einfach atemberaubend, mit diesen einzigartigen Lebewesen tauchen zu dürfen. Wir konnten unser Glück kaum fassen.

Affenbande vor der Nase.
Wir hatten in Costa Rica schon vorher Affen live gesehen (und noch viel häufiger zeitig morgens Brüllaffen gehört). Aber stellt euch vor, ihr sitzt gemütlich beim Frühstück auf der Terasse und dann raschelt es in den Bäumen. Ein Affe klettert da entlang. Ganz hastig zieht ihr euer Handy oder die Kamera heraus, damit ihr ihn fotografieren könnt, bevor er wieder verschwindet. Aber dann kommt ein zweiter, dritter, vierter usw. Und die ganze Affenbande, so circa 20-30 Tiere, zieht ganz gemächlich auf den Bäumen, entlang der ganzen Breitseite der Terasse, an euch vorbei. Was für ein (seltenes) Schauspiel. Wir durften es erleben.

Wale sehen und vor allem hören.
In Costa Rica haben wir eine Whale Watching Tour gebucht. Unser Guide hatte das richtige Näschen und steuerte unser Boot am nächsten dorthin, wo er vermutete, dass der Wal (wieder) auftaucht. Das Auftauchen des Wales in unmittelbarer Nähe des Bootes allein war schon spektakulär. Zwischendrin machte der Wal Tauchgänge von bis zu zehn Minuten. Der Guide ortete den Wal, indem er am Bootsrand lauschte. Und dann konnten wir es alle hören: Walgesang! Unfassbar! Mir war zuvor nicht bewusst, dass man den Walgesang auch einfach an der Oberfläche hören kann. Es war etwas ganz Besonderes, es selber mit eigen Ohren hören zu dürfen. Kathrin hielt auch die GoPro ins Wasser und nahm die Geräusche auf. Ein einmaliges Erlebnis.

Grandiose, einmalige Landschaften.
Weitere ganz besondere Highlights waren für uns der Death Valley Nationalpark mit den Sanddünen, dem Bad Water Basin (eine Salzwüste bestehend aus sechseckigen Schollen) sowie einmaligen Felsformationen. Ebenso die Salar de Uyuni in Bolivien. Das ist ebenfalls eine riesengroße Salzwüste. Einfach beeindruckend (und man kann tolle Fotoexperimente machen, weil man dort besonders gut mit der Perspektive spielen kann).

Macchu Pichu.
Last but not least wollen wir Macchu Pichu erwähnen. Das ganze Drum-Herum ist schon faszinierend: Die spektakuläre (oder atemberaubende) Anfahrt in den Bergen mit dem Auto, die anschließende zweistündige Wanderung entlang den Schienen von Hidroelectrica nach Macchu Pichu, sowie heimwärts die Zugfahrt mit hohem Unterhaltungswert (Ja, Unterhaltungswert: während der Zugfahrt gab’s eine Showeinlage und eine Modenschau). Macchu Pichu selber ist einmalig, weil wir es kaum glauben konnten, dass so weit oben auf so exponierter Lage eine Stadt errichtet wurde. Außerdem unternahmen wir eine Wanderung auf den Wayna Pichu, mit einem traumhaften Blick auf Macchu Pichu. Um das Ganze perfekt zu machen, hatten wir an dem Tag – mitten in der Regenzeit – strahlenden Sonnenschein.

—English version—

On September 10th, our big adventure worldtravel started. Back then we started from Vienna to the Faroe Islands. We were full of excitement, what will come then. This was almost exactly 6 months ago. How man countries did we travel since then? What were our highlights? Its time for a small interim balance. Of course seasoned with some figures and facts.

*Spoiler alert: As always, we are somewhat behand with our blogs articles. So, I write here from countries and situations, which we will report later in our blog in detail.

11 countries and some flights
In the meantime we were in eleven countries. First on the Faroer Islands, then on the big loop on the ring road in Iceland, as vanlifer in Canada and USA, in the Caribbean as beach tourists on Aruba and Curacao and finally as backpackers in Costa Rica, Panama, Peru, Bolivia as well as currently in Chile. Of course… on our backpacks are the patches of each country stiched like trophies (unfortunately not from Faroer …we could not find any patches there)

We already had 9 flights or 13 flights when considering all transfers. Worth mentioning was the flight from Toronto to Vancouver: I never had a domestic flight (!!!) over 5 hours and through 4 time zones. Most exciting was the approx. 20 minutes flight from Aruba to Curacao: in a small propeller plane and Kathrin was sitting backwards like a flight attendant. By the way: in the meantime we had two overnight stays on airports, too. In Copenhagen we made ourself comfortable with our sleeping pads and could get some sleep. In Chicago it was rather uncomfortable and without really sleeping. Our lesson was, maybe don’t pernickety stick to our worldtravel budget, but instead chose better flight connections 🙂

More than 20.000 kilometer on the street
Besides of the flights we spent much more time on the street, means in the car or in the bus. By that, we made approx. 20.600 kilometer in total so far. In the first countries, we were on the move with our own (rental-) car. In Iceland it was almost 2.600 kilometer. By far the most kilometer we made with Big Bertha on our roadtrip through Canada and the USA. We drove an incredible 11.850 kilometers within two months. In Costa Rica our way of traveling changed: from there we regularly went by public bus to our next destination. And cause we spent there our nights in hostel, we (finally) felt like real backpackers

In Costa Rica the buses we real ice chambers („best value“ was 14 degrees Celsius, with having 30 degrees outside). On the other hand the buses in Peru were pretty luxury, almost as you would be in business class in an airplane. But this is the only way to stand it, if you spend more than 10 hours on the bus through the Peruvian countryside. Additionally we were first time in a Collectivo in Peru. They are not really official buses, but rather minibuses, which collect the passengers at more or less fixed stops and they stop on call, when you want to get out. At that time, we went with the Collectivo from Ollantaytambo (nearby Macchu Pichu) to Cusco. The driver made with us about 10 loops around the market square in Ollantaytambo and with a lot of shouting („Cusco, Cusco, Cusco…?!“), but no other passenger was found. We were already thinking, we have the whole minibus for ourself, but in the following 1,5 hours to Cusco there were several short stops, at which passengers stepped in or out. Finally our vehicle was filled to the last seat when we arrived. So far, we drove in buses, Collectivos or other transfers approx. 6.000 kilometer – how much driving time that was, we rather don’t want to know.

Money, Money, Money
What do you always face when traveling to a foreign country? Exactly: What is the currency and what is actually the exchange rate. We have had as different money in our hands as we have traveled different countries:
– Faror Crowns or Danish Crowns
– Icelandic Crowns
– Canadian Dollar
– U.S. Dollar
– Aruba Florin
– Antilles Gulden
– Costa Rica Colón
– Panamanian Balboa
– Peruvian Sol
– Boliviano
– Chilean Peso

In our opinion, the most beautiful bills were the Faroer Crowns (motives from the sea world and from the magnificent Faroer landscape) and the colorful Colónes in Costa Rica (sloths, butterflies, monkeys …). The most interesting coins were from Iceland („fish money“) and in Aruba with the square 50-cent piece.
Fun fact: In Canada, the 1-Dollar coin is called „Loonie“ and the 2-Dollar coin „Toonie“. We learned this very fast, when we needed change for coin-operated laundries.
Interestingly, in some countries, we barely had to deal with the local currency, simply because the US dollar is the de facto currency there. I was not aware of that before. So it was in Aruba, Curacao and Panama. There we mostly only saw the coins from the local currency, but as notes we only dealed with the US-Dollar. In Panama, this is highly official, too. There, the Balboa only exists as a coin, but not as a bill. But also in other countries, the US dollar is used as a means of payment, especially in Costa Rica and partly in Peru and Bolivia, too. In the said countries, you can choose at the ATM, whether you want to withdraw the local currency or US dollars.

Higher, deeper, further…
A few more statistics? Okay, let’s go on with the cardinal directions. What was the easternmost place of our trip so far? Of course, in Vienna, the 10th time most livable city in the world (Kathrin forced me to write that), which was our starting point. Even more exciting is the question of what the northernmost town was. At first, I thought it was our quick trip to Hyder / Alaska, but that’s not true. Iceland is further north. Húsavík was the northernmost city we visited so far. We wanted to see whales there, because Húsavík is considered as a hotspot for whale watching. But the hurricane that swept over Iceland at that time, also scared off the whales. By the way, we have not seen any northern lights so far up in the north. They came later and much further south in Hella.
Although Hyder in Alaska did not rank first for the northernmost city, it was definitely the city farthest west. Afterwards we continued south along the two American continents. Currently we are in Santiago de Chile, so this is our most southern point of our trip (it definitely goes further to the south, because our flight to Patagonia is already booked).
The Death Valley, more specifically the Badwater Basin, was the lowest point we ever traveled. It is 86 meters below sea level. But that was a long time ago – in recent weeks we have stayed very far „up“ and gradually adapted to the mountain air. In Peru we were in Cusco (3416m) and Puno (3800m), then in the Bolivian plateau with overnight stays in Potosi (4067m) and Uyuni (3671m). But the highest point we’ve ever climbed up was Rainbow Mountain (or Vinicunca) near Cusco. That was at about 5200 meters and there we really felt the thin mountain air.
Oh yes, and by the way, we were also on Lake Titicaca, the highest navigable lake in the world. Check 🙂

Home sweet home
After half a year you can draw the balance about the accommodations. We were allowed to gain some experience. In 180 days we stayed in 43 different accommodations, our Big Bertha not included. There were also a few nights in the tent, in the night bus and – as mentioned above – also two overnight stays at the airport.
During our road trip with BigBertha, it was always the question of where our next parking lot for the night will be. Therefore, the „IOverlander“ app was the most helpful and important tool for us. In Central and South America we were (or are) in accommodations, so we always have „Booking.com“ and „AirBnB“ in our mind. It has become a daily routine for us to search for the best accommodation in our price range and then … click click … it is booked within a minute.
Of course, with so many accommodations, one thing or another can be remembered – in the positive as well as in the negative. One of the worst places we stayed at was the hostel (or campground) on the Faroe Islands, simply because it was anything but clean and tidy. It was more or less left to its guests (and there were a few dirty sw ***). Also, our AirBnB in Toronto was an absolute disaster back then – a real culture shock for us when we freshly arrived from Iceland. We didn’t want to touch anything, especially not in the disgusting bathroom. In the meantime, as we became a bit ‚hardened‘ by the experiences in so many shelters, it might not be that traumatic anymore, but still quite disgusting. Worth mentioning in the negative sense is definitely our second AirBnB in Vancouver, too (we called it due to the smell affectionately „hamster shed“). There, the floorboards in the room were completely broken and the creaking gave us the feeling of breaking through the floor at any time. Not so long ago is the last „tragedy“. When we arrived in Santiago de Chile a few days ago, there were countless bed bugs in our beds. They literally ate Kathrin in the one hour we spent there. The dirty bathroom and the less clean sheets should have been a warning sign. No matter how take it, this accommodation will probably remain in our memory because of the painful, itchy bites and the multi-day purge, to be really sure we do not carry any bed bugs in our luggage. On the plus side, however, the hostel reimbursed us for all additional costs incurred on „gentle“ enforcement

Talking about positive: Let’s check the most beautiful accommodations on our trip. First and foremost, of course, we want to mention Big Bertha. Our Chevi has given us a home for so long and in that we have lived our Vanlife. Our AirBnB in Aruba was also one of the best places to stay – after it got more and more cold in the van in the US and Canada, we had a real home in Aruba and could live an everyday life. Likewise, we could enjoy the sun on our balcony or the terrace or at the pool. Our current apartment in Santiago is also one of the best accommodations we have had so far. Very clean, modern, with own bedroom and own small kitchen and this in the middle of the city center. Bull’s eye!
Oh yes, we frequently stayed hostels, too. In my opinion, two of them have stood out in particular: the Bed & Bike in Curacao (Kathrin has dedicated a paragraph in her Curacao article) and the Hostel Cascade Verde in Costa Rica (Kathrin has also put her oar in – keyword „German regime“ in the Costa Rica article). This hostel has a unique flair with its open architecture in the middle of the jungle. You could listen to the concert of the crickets on the terrace, in the hostel-own pond there was a cayman, which you can watch when it was sun bathing and one morning a big monkey gang climbed in the trees in front of the terrace. Just awesome.

Highlights
If you ask us, what was the most beautiful country so far, then you can not answer that. Every country has its own charm and I find it hard to make a country special. We still thought about what were the highlights of our trip so far (and that was hard to pin down, because so much more would come to our mind …). But, here we go:

Iceland as a whole and the Northern Lights.
Iceland has a spectacular landscape, so many waterfalls, Black Sand Beach, Jökulsarlon Glacier Lagoon and much more. In addition, we were able to observe the Northern Lights, which is simply unique. Our dive in the Silfra fissure was one of the most special and exciting moments of our trip. That’s why our tour around Iceland is one of our big highlights of our trip.

Parking lot in the middle of the Canadian wilderness.
We’ve been in the van for a few days, but at the Saskatchewan River we were first time really alone in the Canadian wilderness. And it was a phantastic place. Around us the conifers, the crystal clear and freezing cold river and in the background the mountains. Every day the sun was shining and heated up our van. In the evening we made a campfire and enjoyed our grill sausage. To make it perfect, one day we were able to observe two deer drinking in the river in front of a magnificent scenery. Afterwards we had other phantastic spots in Canada, but the first one especially keeps in mind

Hike to the Eagle Peak and to Angel’s Landing.
The national parks in the US have been particularly appealing to us. And two hike which we did there were our highlights in the US. Once in the Yosemite National Park to the Eagle Peak – a very strenuous ten-hour hike. But still fantastic and on top a stunning glimpse of the famous summit neighbors in Yosemite. The hike to Angel’s Landing in Zion National Park was not so strenuous, but the path on the peculiar, scenic rock was simply gigantic. The view to the valley of Zion as well.

Snorkeling with turtles.
No words needed. It’s just breathtaking to dive with these unique creatures. We could barely believe our luck.

Monkey gang right in front of you.
We had seen monkeys live in Costa Rica before (and even more often in the morning we heard howler monkeys). But imagine, while having breakfast you sit comfortably on the terrace and then it rustles in the trees. A monkey climbs along there. You quickly pull out your phone or the camera so you can take a picture before it disappears. But then comes a second, third, fourth, etc. And the whole monkey gang, about 20-30 animals, moves leisurely in the trees and pass you along the whole broadside of the terrace. What a (rare) spectacle. We were allowed to experience it.

Whale watching and in particular whale listening.
In Costa Rica we booked a whale watching tour. Our guide had the right instinct and steered our boat the closest to where he guessed the whale (re-) appears on the surface. The appearance of the whale in the immediate vicinity of the boat was spectacular by itself. In between, the whale made dives of up to ten minutes. The guide located the whale by listening on the boat’s edge. And then we all could hear it: whale song! Incredible! Before that, I wasn’t aware that you can just hear the whale song on the surface. It was very special to be able to hear it with my own ears. Kathrin also put the GoPro in the water and picked up the sounds. An unique experience.

Terrific, unique landscapes.
Other special highlights for us were the Death Valley National Park with the sand dunes, the Bad Water Basin (a salt desert consisting of hexagonal floes) and unique rock formations. Likewise it was the Salar de Uyuni in Bolivia. This is a huge salt desert, too. I t was simply impressive (and you can do great photo experiments, because you can play there very well with the perspective)

Macchu Pichu.
Last but not least, we want to mention Macchu Pichu. The whole effort around it is fascinating already: the spectacular (or breathtaking) journey in the mountains by car, the following two-hour hike on the rails from Hidroelectrica to Macchu Pichu, as well as the train ride backwards with some high entertainment value (Yes, entertainment value: during the train ride there was a entertainment show and a fashion show). Macchu Pichu itself is unique because we could hardly believe that a city was built so high up on such an exposed location. We also hiked Wayna Pichu, with a gorgeous view of Macchu Pichu. To make it perfect, we had – in the middle of the rainy season – bright sunshine all day long.

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.