—see Englisch below—

Aruba, Jamaika…
Wer von euch kennt den Song „Kokomo“ der Beach Boys? Auf der Suche nach dem persönlichen Paradies, werden die karibischen Inseln besungen. Mit der Insel Aruba fängt der Titel an („Aruba, Jamaika, oh I want to take you, to Bermuda, Bahama…“) und es war DER Ohrwurm für uns, sobald die Entscheidung feststand, dass es nach Aruba geht. In den darauffolgenden zwei Wochen trällerten wir mindestens 10x am Tag das Lied (zumindest den Anfang des Lieds).

Aber von Anfang an: Kaum als wir Big Bertha verkauften, machten wir uns in Vancouver daran, unser nächstes Ziel zu suchen. In die Karibik sollte es gehen, das stand fest. Letzlich fiel die Entscheidung über den Flugpreis – für unschlagbar günstige 175 Euro pro Person von Vancouver in die Karibik, da überlegt man nicht lange. Am 13. Dezember ging es los. Nach zwei Mal Umsteigen, einmal davon mit fast schlaflosem Flughafen-Layover in Chicago, sowie insgesamt fast 24 Stunden später waren wir dann endlich im karibischem Paradies. Nun ja, der Flug war immerhin super günstig und mit der Aussicht darauf, dass wir 13 Tage auf Aruba am selben Ort verbringen, haben wir diesen langen Flug in Kauf genommen.

Wir hatten uns ein AirBnB gebucht und unsere Gastgeberin Diana wartete bereits auf uns, als wir mit dem Taxi eintrafen. Nach einem herzlichen Willkommen, zeigte sie uns unser neues Heim. Es war ein Volltreffer! Von nun an hatten wir unsere eigene Ferienwohnung mit separatem Schlafzimmer, einer Küche, eigenem Bad und eigenem Balkon. Nach über zwei Monaten Leben im Van ein Traum. Außerdem gab es noch eine riesengroße Terasse, einen Garten sogar mit Mini-Bananen und einen Pool inklusive Whirlpool. Perfekt zum Abschalten und Sonne tanken. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön es war, endlich mal nicht mit zwei Schichten Kleidung zu Schlafen und eigenständig darüber entscheiden zu dürfen, wann man aufs Klo geht, also nicht die Walmart-Öffnungszeiten im Hinterkopf behalten muss. 🙂

Entdeckungstour auf Aruba im Schnelldurchlauf
Am ersten Abend bot uns Diana auch gleich an, mit ihr zum Supermarkt mitzufahren. Da wir keinen Mietwagen hatten, nahmen wir ihr Angebot gerne an. Und wir konnten diesmal auch etwas mehr einkaufen als nur für die nächsten 3 Tage, denn wir hatten jetzt auch unseren eigenen Kühlschrank.
Nachdem wir unseren fehlenden Schlaf nachgeholt hatten, verbrachten wir den zweiten Tag fast ausschließlich in unserem neuem Heim und am Pool. Erst nachmittags nahm uns Erik, Diana’s Ehemann, mit auf eine Erkundungstour auf Aruba. Er zeigte uns einige Sehenswürdigkeiten (z.B. die kleine und wirklich charmante Kapelle von Alto Vista), die besten Strände auf Aruba und gab uns die wichtigsten Infos. Natürlich gab er auch ein paar Ankdoten zum Besten. Er zeigte uns auf einen Schlag so viel, fast schon zu viel, weil es dann gar nicht mehr so viel für uns auf eigene Faust zu entdecken gab. Dennoch: wirklich sehr nett von unseren Gastgebern. Außerdem konnten wir miterleben, wie Erik an so ziemlich jeder Ecke auf unserer Strecke begrüßt wurde und er mit den Leuten einen kurzen Schwatz führte. Wir erfuhren später, dass er jahrzehntelang Jugend-Fussballtrainer auf Aruba war und aktuell seit einigen Jahren als Musiker auf ganz Aruba auftrat. Er war auf Aruba bekannt wie ein bunter Hund und wir dachten uns nur: da sind wir wohl an den Richtigen geraten.

Runter kommen, Seele baumeln lassen und ab an den Strand
Wir waren anfangs also nur in der Wohnung, denn erst am dritten Tag gingen wir schließlich das erste Mal an den Strand (Ich glaube, unsere Gastgeber fanden uns schon etwas eigenartig, sind Strandbesuche doch der Hauptgrund für einen Urlaub auf der Insel). Unsere Unterkunft war etwas weiter weg vom Strand, zu Fuß circa 40 Minuten. Diana schaute uns mit großen Augen an, als wir erzählten, wir wollen zu Fuß gehen. Aber wir gehen gerne und das macht uns nichts aus. Beim ersten „Fussmarsch“ hatten wir Glück: wir gingen keine fünf Minuten, als uns eine Frau eine Mitfahrgelegenheit Richtung Strand anbot (vielleicht auch deswegen, weil sie uns ganz „nebenbei“ auch gleich noch ein Auto von ihrer Mietwagenfirma anbieten wollte). Und dann waren wir da: heller weißer Sand, richtig saubere Strände, kristallklares, türkisblaues warmes Wasser mit kaum Wellengang – also perfekt für Baden und Schnorcheln. Aruba hat wirklich Traumstrände – und wir haben bisher (nach aktuell 5 Monaten Weltreise und 4 weiteren Ländern nach Aruba) keine so schönen Strände gesehen. Die Kehrseite: Natürlich reiht sich dort ein Hotel an das andere. An anderen Orten gibt’s natürlich einsamere und naturbelassenere Strände, keine Frage. Aber die Aruba-Strände sind wohl die Einzigen, die kein Photoshop benötigen und trotz Hotels sind alle Strände öffentlich zugänglich. So verbrachten wir also die nächsten Tage: Kochen in der Wohnung, Lesen am Pool oder ab und zu ein kleiner Fussmarsch in Richtung Strand. Es schleichte sich fast schon richtiger Alltag bei uns ein.

Ausflug nach Oranjestad
An einem Tag machten wir mit dem öffentlichen Bus, einen Ausflug zur Hauptstadt Oranjestad. Wenn ihr euch jetzt denkt: der Name klingt irgendwie niederländisch – stimmt genau! Aruba gehört zum Königreich Niederlande und die niederländischen Wurzeln spürt man auf der ganzen Insel. Es wird in Niederländisch oder Papiamento gesprochen (eine Kreolsprache mit Mix aus Niederländisch, Englisch und Spanisch) und man findet das ein oder andere Dutch Pancake Restaurant sowie Dutch Bars. Oranjestad ist ein kleines nettes Städtchen mit buntbemalten Häusern, die Hauptattraktion ist wohl die kostenlose elektrische Tram, die auf der Haupteinkaufsmeile auf und ab fährt. So schlenderten wir in Oranjestad entlang, schauten in einige Souvenierläden und entspannten in einem Café.

Außerdem fanden wir in Oranjestad heraus, dass Arubas berühmte Flamingos gar nicht so einfach für jedermann zu besuchen sind. Diese gibt es ausschließlich am Flamingo Beach auf der Privatinsel eines Resorts. Dass heißt, nur die Gäste des Resort können „kostenlos“ dort hin. Alternativ besorgt man sich einen Tagespass für einen Besuch auf der Insel, für schlappe 110 Euro. Das Resort liegt direkt in Oranjestad und innerhalb des Gebäudes gibt es einen kleinen Wasserkanal mit direktem Zugang zum offenen Meer. Dass heißt, die Gäste steigen im Erdgeschoss ins Boot und lassen sich dann auf die Privatinsel schippern. Wir verzichteten auf die Privatinsel und schonten unseren Weltreise-Geldbeutel.

Aruba und Fahrräder – keine harmonische Beziehung
Anscheinend besitzt jeder arubanische Haushalt einen oder mehrere Wachhunde, die nicht nur das eigene Grundstück, sondern auch die Straße davor verteidigen, falls die Tore unerlaubterweise offen gelassen werden. Um diesen Wachhunden zu entgehen und da unser Heim doch etwas weiter weg vom Strand lag, wollten wir uns für ein paar Tage Fahrräder ausleihen. Auch hier schauten uns unsere Gastgeber eher überrascht an. Anders als es die niederländischen Wurzel vermuten lassen würden, ist auf Aruba das Fahrrad fahren nicht weit verbreitet. Für uns bestand die erste Hürde darin, erstmal einen Fahrradverleih zu finden. Wir fanden in Oranjestad nur einen einzigen Radhändler, der als Nebengeschäft Mieträder anbietet, jedoch zu so einen hohen Preis, dass man dafür schon ein Auto mieten könnte. Einzige Alternative: An der Promenade vor den Hotels gibt es diese typischen Fahrrad-Ausleihstationen, die man von Großstädten kennt. Wir nahmen uns von dort zwei Räder für fünf Tage. Außer an den drei Kilometer entlang der Promenade vor den Hotels, also dort wo die Ausleihstationen stehen, verirrt sich fast nie ein Radfahrer Richtung Inselmitte oder gar an die raue Nordküste. Und wir merkten schnell, warum. Abgesehen, dass es auf Aruba keine Radwege gibt, nehmen die meisten Autofahrer auf den teils engen und kurvigen Straßen nicht wirklich Rücksicht und halten auch beim Vorbeifahren weniger Abstand. Wir ließen uns dennoch nicht beirren und fuhren mit unseren Schwergewichten (diese Stadträder wiegen sicher über 20kg) immer quer, von unserer etwas höher gelegenen Unterkunft in Alto Vista, bergab Richtung Strand und abends bergauf zurück. So richtig glücklich waren wir damit leider nicht – egal welches Rad wir von den Stationen nahmen, es war immer irgendwas kaputt. Aruba – nichts für Fahrradfahrer. Leider.

Unser Weihnachten auf Aruba
Als sich die Feiertage näherten, überlegten wir, wie wir unser erstes gemeinsames Weihnachten und noch dazu im karibischen Paradies verbringen wollten. Statt irgendwelchen Geschenken, schenkten wir uns gegenseitig einen Katamaranausflug mit Schnorchelgängen. Weihnachten wird auf Aruba, ähnlich wie in Amerika, erst am 25. Dezember gefeiert. Wir wollten aber an unserer Tradition festhalten und buchten den Ausflug für den 24. Also ging es am 24. mit unseren Rädern zum Strand. Kathrin besorgte sich in einem Bademodeladen zur Feier des Tages noch einen neuen Bikini, den sie auch gleich für den Schnorchelausflug anbehielt. Zuerst segelten wir zur Antilla, einem Schiffswrack, welches 1940 durch den deutschen Kapitän selbst versenkt worden war, weil er das Schiff nicht zur Unterstützung für das dritte Reich schicken wollte. Heute ist es ein beliebter Schnorchelspot. Es war sehr beeindruckend – obwohl so tief im Wasser, konnte man das Wrack sehr gut sehen ebenso wie die zahlreichen Fische. Uns wunderte, dass jeder der anderen Gäste eine Schwimmweste zum Schnorcheln benutzte, obwohl das Tragen der Weste nur freiwillig war. Letzlich waren wir zwei die Einzigen, die ohne Schwimmweste im Wasser waren und auch unter die Wasseroberfläche tauchten. Kathrin beeindruckte durch ihre langen Tauchgänge sogar den Guide auf dem Boot. Er fragte sie nachher, ob sie eine professionelle Freitaucherin wäre. Unser zweiter Stop war an einem Riff in der Nähe des Arashi Beaches. Dort konnten wir im flachen Wasser abermals unendlich viele, bunte Fische bestaunen. An Bord gab es während der Fahrt und zwischen den Tauchgängen Cocktails und Früchte. Alles in allem für uns ein gelungenes Weihnachtsgeschenk.

Let it snow, let it snow, let it snow
Nach dem Schnorcheltrip war Weihnachten für uns noch nicht vorbei. Es ging zur Bugalow Bar, die am Strand auf einem Pier gebaut ist. Wir hatten die Bar an unserem ersten Strandtag schon besucht und sehr nett empfunden – und resvierten daher für Weihnachten einen Tisch. Anlässlich der Feiertage haben sich zwei Kellnerinnen in sehr knappe Glitzerkleidchen gezwängt und Weihnachtssongs live gesungen (und gar nicht mal so schlecht). Sie gaben einen Weihnachtsklassiger nach dem anderen zum Besten -so kam zumindest etwas Weihnachtsstimmung bei heißen 30 Grad Celsius auf. Lustig war es, als sie bei karibischer Hitze den Song „Let it snow“ sangen. Dort wird wohl nie Schnee fallen, dachten wir uns. Doch der Barkeeper bewies das Gegenteil. Er warf Crushed Ice quer über die Bar auf die zwei Mädels und auf die Zuschauer und ließ auf diese Weise den Schnee rieseln. Wir tranken während der Show den ein oder anderen Mojito, aßen die super leckere Snack Platter und ließen so den Abend an der Bar ausklingen. Als Krönung gab es noch einen Traum-Sonnenuntergang am Horizont über dem Meer.

Abschied und eine kleine tierische Überraschung
Mit gutem Frühstück und mit leckeren deutschem Lebkuchen verbrachten wir die nächsten zwei Feiertage im AirBnB. Und bei Kaffee und traditioneller Arubanischer Weihnachts-Torte verabschiedeten wir uns von Diana und Erik. Dazu gab auch noch ein kleines Abschiedsgeschenk von den beiden für uns. Vielen lieben Dank an dieser Stelle!
Erholt, aufgewärmt und braun gebrannt konnten wir weiter ziehen – auf die nächste Karibik Insel. Unser Flieger ging morgens sehr zeitig los, als noch eine kleine Überraschung auf uns wartete. Wir hatten uns zwar an unseren kleinen Mitbewohner gewöhnt: ein Gecko, der sich während unseres gesamten Aufenthaltes immer wieder in unserer Wohnung hat blicken lassen. Aber diesmal wartete vor unserer Schlafzimmertüre ein Skorpion. Nach der ersten morgendlichen Aufregung und einem hastigem „Fotoshooting“ ging es dann aber dennoch weiter zum Flughafen.

—English version–

Aruba, Jamaika…
Who of you knows the song „Kokomo“ from the Beach Boys? It is about searching for the paradise and the Caribbian islands are mentioned. The song starts with the island Aruba („Aruba, Jamaika, oh I want to take you, to Bermuda, Bahama…“) and the song was stocking in our heads as soon as the decision was fallen that we will go to Aruba. In the following two weeks we warbled away this song at least ten times a day (or at least the beginning of the song).

But let’s start from the beginning: As soon as we sold Big Bertha in Vancouver, we were checking our next destination. It should be in the Caribbean, this was for sure. In the end the decision was driven by the flight price – for unbeatable 175 Euro from Vancouver to the Caribbean – then you don’t need to think about it too much. On December 13th, we started our trip. And after two times changing the plane, including one layover at the Chicago airport with almost no sleep and in total 24 hours later we finally arrived in the Caribbean paradise. Okay, the flight was super cheap and having in mind we will stay for 13 days on Aruba, we were accepting this very long journey.

Beforehand we booked an AirBnB and our host Diana was already waiting for, as we arrived with the taxi. After warmly welcoming us, she was showing us our new home. Bingo, it was perfect! From then, we had our own holiday home with a bedroom, a kitchen, our own bathroom and a balcony. After living more than two month in a van, it was a dream come true. Additionally there was a huge shared terrace, a garden even with some mini-bananas and a pool including a whirlpool. Perfect to relax and soak up the sun. You can’t imagine how nice it was, finally not to sleep in two layers of clothing and to decide independently when to go to the restroom, means not to be forced to have the Walmart opening hours in mind :-).

Aruba discovery tour in fast forward
On the first evening, Diana was offering us to join her going to the supermarket. Since we didn’t have a rental car, we took her offer with pleasure. And this time we were glad to purchase more than just for the following 3 days, cause of course we had now our own fridge, too.
After catching up our missing sleep, we spend our second day almost solely in our new home and at the pool. Just in the afternoon Erik, Diana’s husband, was taking us on a discovery tour on Aruba. He was showing us some sights (e.g. the small and really charming chapel of Alto Vista), the best beaches of Aruba and was giving us the most important informations. Of course, he told us some anecdotes, too. He was showing us so much at one go, almost too much cause there was not much left to discover by our own. Anyway: taking us on the tour was really nice of our hosts. Besides, we could witness how Erik was greeted on almost every corner along our way and he was having a short chat with the people. Later, we were told that he was youth soccer-trainer on Aruba for decades and lately he was performing as musican all over Aruba since years. In other words: he is well known all over town. We were just thinking: we probably met the right one.

Calm down, relax and off to the beach
So, in the beginning we were just in our flat, finally on the third day we were heading to the beach (I guess, our hosts started thinking we were somehow strange, cause going to the beach is after all the main reason for a holiday on Aruba). Our accomodation was a bit more far away from the beach, 40 minutes by feet. Diana was looking at us big-eyed when we told her, we want to walk. But we like walking and we don’t mind a longer distance. We were lucky on the first „march“: we didn’t even walk five minutes, as a woman gave us ride to the beach (maybe because then she could offer us a rental car from her company – just „coincidently“ of course). And then we were there: bright white sand, really clean beaches, crystal clear, turquoise-blue warm water with light swell – perfectly for bathing and snorkeling. Aruba truly has dream beaches, and so far (currently after 5 months of traveling and 4 more countries after Aruba) we didn’t found more beautiful beaches. The downside: Of course plenty hotels are put next to each other at the beach. At other places you surely can find more lonely and untouched beaches, no question. But Aruba’s beach is maybe the only ones which don’t need Photoshop and despite the hotels all beaches are open to the public. So we were spending the next days: Cooking at home, reading at the pool and now and then a walk to the beach. We almost had an everyday life.

Trip to Oranjestad
One day we went by public bus, to the capital city Oranjestad. If you think now: this sounds somehow Dutch – that’s right! Aruba belongs to the Dutch kingdom and you can feel the roots of Netherland accross the island. They speak in Dutch language or Papiamento (mix of Dutch, English and Spanish) and you’ll find some Dutch pancake restaurants or Dutch bars on Aruba. Oranjestad is a small nice city with coloful houses. The main attraction is probably the free, electrical tram, which drives along the main shopping mile. Thus, we were strolling around in Oranjestad, visted some souvenir shops and relaxed in a café.

Additionally, in Oranjestad we found out that the famous flamingos of Aruba are not as easy to visit for everyone as you might think. They are only at the flamingo beach on a private island, which belongs to a resort. Means, only guests of the resort can get there for „free“. Alternatively, you can purchase a daily pass for the visit of the island, but it costs 110 Euro. The resort is placed in the center of Oranjestad at the waterfront, and within the building there is a small water canal with direct access to the sea. That means, in the ground-floor the guests simply step into the boat to be sailed to the private island. We renounced to go to the island and saved our worldtrip-budget instead.

Aruba and bicycles – no harmony
Obviously almost all Aruban households have one or more watchdogs, which not only defend the own yard, but also the street in front of it, in case the gate was left open (which is forbidden in Aruba by the way). To get rid of these watchdogs and because our home was bit more far away from the beaches, we wanted to rent bikes for a few days. Again our hosts were looking at us somehow surprised. Despite as you might think off the Dutch roots, cycling is not widely common on Aruba. The first obstacle was, to find a shop for rental bikes at all. We only found one bicycle shop in Oranjestad, which offers rental bikes as a secondary buisness, but the prices were so high that you could almost rent a car for it. The one and only alternative: along the promenade at the hotels there are those typical bike rental-stations, which are known from big cities. We took two bikes for five days from there. Expect along the three kilomenter long promenade in front of the hotel, so where are the rental stations, almost nobody gets lost with a bicycle in the inner island or even at the rough north coast. And we fastly found out, why. Despite there is not any bicycle lane on Aruba, on the sometimes narrow and windy roads a lot car drivers don’t have regard on the cyclists. And they don’t keep sufficient distance when they pass. Though we were not deterred and went with our heavy weight bikes (these kind of city bikes have surely more than 20kg) across the island, starting from our higher located accomodation in Alto Vista, downhill towards the beaches and back uphill in the evening. Unfortunately we weren’t quite happy – no matter which bike we took from a station, something was always broken. Aruba – nothing for cyclists. Unfortunately.

Our christmas on Aruba
As the holidays came closer, we were thinking how to spend our first christmas in togetherness and then even in the Caribbean paradise. Instead of any presents, we gifted ourselfs a catamaran trip with snorkeling. Similar to America, christmas is celebrated on 25th on Aruba. But we wanted to stick on our tradition and booked the trip for the 24th of December. So, on 24th we went with our bikes to the beach. In celebration of the day, Kathrin quickly bought a bikini at a beach fashion shop, which she kept on for the snorkeling trip. First we were sailing to the Antilla, a ship wreck, which was sunk in 1940 by the German captain himself, cause he didn’t want to send the ship as support for the Third Reich. Nowadays, it is a popular snorkeling spot. It was very impressive – although somewhat deep in the water, you could see the wreck very good as well as plenty of fishes. We were wondering why all other guests were wearing a life vest, although wearing it was only optional. In the end we were the only ones not wearing a life vest in the water and therefore we were the only ones able to dive under the water surface. Kathrin even impressed the guide from the boat by her long dives. He was asking her afterwards, if she is a professional freediver.
Our second stop was at a riff nearby the Arashi Beach. Again we could spot endless colorful fishes. On board we got cocktails and fruits during the cruise and in between the snorkeling dives. In all, it was a very pleasant christmas gift.

Let it snow, let it snow, let it snow
After the snorkeling trip, christmas was not over for us. We went to the Bugalow Bar, which is built on a pier at the beach. We were visiting this bar on our first beach day and found it quite nice – that’s why we reserved a table for Christmas. In celebration of the holidays, two waitresses squeezed into tight sequin gowns and performed Christmas songs live (and not bad at all). They were singing one Christmas classic after another, so at least some Christmas mood came up at 30 degree Celsius. It became funny, when they sang the song „Let it snow“ in this Caribbean heat. We were thinking, there will never fall some snow. But the barkeeper proved the opposite. He threw crushed ice accross the bar on the two girls and on the audience and so he was let it snowing. During the show, we drank one or two mojitos and ate the super jummy snack platter. That’s how our evening at the bar came to an end. As jewel in the crown, we could witness a picture-perfect sunset at the horizont on the ocean.

Farewell and a small surprise
With a good breakfast and with jummy German gingerbread we spent the next two holidays in our AirBnB. And with coffee and traditional Aruban Christmas-cake we said bye to our hosts Diana and Erik. On top they gave us a little farewell gift. Many thanks again!
Recovered, warmed up and tanned we could head on – onto the next Caribbean island. Our plane started very early in the morning, but before a small surprise was waiting for us. We were already used to our small roommate: a gecko, which showed up in our appartment from time to time during our whole stay. But this time a scorpion was waiting in front of our bedroom door. After first excitement in the morning and a „photo shooting“ in a rush, we head on to the airport.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.