—see English below—

Von Las Vegas nahmen wir – wie konnte es anders sein – natürlich die Route 66 um weiter zu kommen. War es ein befreiendes und unvergleichliches Gefühl auf einer der bekanntesten Straßen der Welt durch Amerika zu fahren? Naja, das Gefühl von Freiheit hatten wir natürlich, aber eher aus dem Grund, da wir ja bereits seit fast zwei Monaten unterwegs waren. Es war einfach eine schöne und weniger stark befahrene Straße, abseits des Highways. Ähnlich als würde man daheim, statt der Autobahn eine Landstraße wählen. Wir fuhren trotzdem die Route 66, passte sie auch wesentlich besser zu unserer Fahrgeschwindigkeit. In Williams, einem vergessenen Cowboy-Städtchen, legten wir eine Pause ein und aßen, in einem filmreif ausgestatteten Klischee-Diner, einen vor Fett triefenden Burger. Köstlich!

Gestärkt mit Burger, Pommes und Cola führte uns unser Weg weiter in den Norden, zum Grand Canyon. Es war schwierig dort einen geeigneten Stellplatz zu finden, war es innerhalb des Nationalparks unmöglich zu übernachten, bot die Stadt Grand Canyon Village auch kaum geeignete Stellplätze. Schließlich nächtigten wir zweimal am Parkplatz des National Geographic Museum. Wir hatten sogar extra die Mitarbeiter gefragt, ob dies erlaubt sei. Den letzten Gang zum WC mussten wir uns nur einteilen, da das Museum um 19.30 Uhr sperrte und wir danach keine Möglichkeit mehr hatten zu gehen. Weil wir aber sowieso am nächsten Morgen den Sonnenaufgang über dem Canyon erleben wollten, hieß es wieder zeitig ins Bett.

Noch in der Morgendämmerung passierten wir den Eingang des Nationalparks. Von den Staus und Automassen, die wir gestern herausströmen sahen, war noch nichts zu sehen. Der Parkplatz war noch nahezu leer, aber voller als erwartet. Auch bei den Aussichtspunkt, den wir uns auswählten waren schon einige Leute. Ich war froh mir beide Jacken geschnappt zu haben. Der Wind war eisig, während wir auf das große schattige Loch vor uns starrten. Und dann endlich, der erste Sonnenstrahl zeigte sich über der Ostwand des Canyons. Fotoapparate wurden gezückt. Man konnte die Sonne direkt beim Aufsteigen beobachten. Wir warteten bis die Sonne komplett aus ihrem Versteck hervorgekrochen war und die vielen Farbschichten des Canyons ans Tageslicht brachte.
Zum Glück hatten wir Big Bertha so geparkt, dass sie ebenfalls sofort von den ersten Sonnenstrahlen getroffen wurde. Mit heißem Brei und Tee versuchten wir uns wieder aufzuwärmen, bevor wir uns unsere Wandersachen anzogen.

Eine Wanderung im Grand Canyon ist tückisch und wunderschön zugleich
Wir parkten unser Auto zum Ausgangspunkt der Wanderung in den Canyon. Was gar nicht mehr so einfach war, denn bereits kurz nach Sonnenaufgang waren bereits die Parkplätze mehr als voll und wir hätten lieber unseren ersten behalten sollen. Der Bright Angel Trail führt in Schlangenlinien den Canyon hinab bis zum Colorado River und der Phantom Ranch. Hierbei handelt es sich jedoch um eine 2 Tages Tour. Um innerhalb des Canyon beim z.B. Bright Angel Trail Campground zu übernachten bedarf es einer Genehmigung. Eine Übernachtung in der Phantom Ranch sollte auch vorher angemeldet werden. Wir entschieden uns nur für eine längere Tagestour bis zum 3 Mile Resthouse. Hin- und Zurück eine Tour von 6 Meilen, also unter 10 Kilometer.
Was man gerne beim Wandern im Grand Canyon vergisst, man geht in einen Canyon, also in eine Schlucht. Das heißt, der Abstieg erfolgt zuerst. Auf genügend Schildern wird davor gewarnt, dass man den Aufstieg immer im Kopf behalten muss, und man dafür doppelt soviel Kraft und Zeit einplanen muss wie für den Abstieg. Ein paar Ballerina und Convers – Touristen, die gleichzeitig mit uns den Weg nach unten wählen, scheinen diese Warnung genüsslich zu ignorieren. Fällt der Bergabweg auch erstmals sehr leicht aus, bis dann die ersten Flachprofil-Touristen, hockend und an Ästen festklammernd über, die im Schatten liegenden Eisplatten rutschen.

Aufgrund des leichten Abstieges und der beeindruckenden Umgebung, vergaßen aber auch wir schnell die Tatsache, dass der anstrengende Teil noch vor uns liegt. Wir mussten uns regelmäßig an die Warnungen erinnern. Auch der Hinweis über den ausreichenden Wasservorrat können wir nun gänzlich nachvollziehen. Obwohl im Schatten recht kühl, steht die Hitze in der Sonne förmlich im Canyon. Einen Besuch im Sommer daher unbedingt vermeiden! Wir schlängelten uns die rotgefärbten Wege hinunter, vorbei an den ersten beiden Rastplätzen. Die nächste sollte unser Umkehrpunkt sein, den wir deutlich schneller erreichten als erwartet. Selbstverständlich waren wir beide noch total fit, und die gewohnte Befriedigung die wir vom Wandern in den heimischen Bergen kannten – dem Erreichen des Gipfels – blieb irgendwie aus. Jan wollte weiter gehen, ich nicht als ich zum Ausgangspunkt hochblickte. Aber gut, das Wetter war perfekt und die Landschaft ein Traum. Also gingen wir weiter bis zum Indian Garden Campground.
Der Weg wurde flacher und das rote gefärbte Geröll wich sandfarbenen. Vorbei an Haushohen Kakteen, über ein Bächlein. Einige Rehe kreuzten unseren Weg, es war fast zu idyllisch. Gegenüber vom Campingplatz machten wir nun endlich Pause, auf einem kleinen Bänkchen im Schatten eines großes Baumes. Wir aßen unsere mitgebrachte Jause, bevor wir uns nach gut 30 Minuten wieder auf den Rückweg machten, dem Aufstieg. Der erste Teil war noch sehr angenehm, lag der Campingplatz doch schon sehr tief unten und somit im Flachen.

Als wir wieder zu den roten Geröllschichten kamen wurde es anstrengend. Zwei andere Pärchen hatten ein ähnliches Tempo wie wir und so kam es, dass wir uns gegenseitig überholten, hielt ein Pärchen kurz am um zu trinken oder zu Verschnaufen. Und Verschnaufpausen gab es eine Menge. Obwohl wir unser gemäßigten Tempo gingen, hielten wir nach fast jeder fünften Kurve. Auch während des Aufstieges begegneten wir immer wieder Wandern die sich nahezu selbst überschätzen, was die Distanz und auch das Gepäck anbelangte. Auch wenn die USA es scheinbar als eine Art Hobby ansieht, immer und überall Warnschilder aufzustellen, hier waren sie berechtigt.
Wir gingen gemäßigt unseren Weg, machten Trinkpausen und freuten uns als wir nach gut 6 Stunden wieder am „Gipfel“, also am Ausgangspunkt des Bright Angel Trails ankamen. Aus knapp 10 Kilometer, wurden schlussendlich doch 14,5 km.
Als Belohnung und weil wir sowieso schon den ganzen Tag im Nationalpark verbracht hatten, wollten wir uns noch den Sonnenuntergang am Grand Canyon ansehen. Wir hatten noch ein bisschen Zeit und fuhren mit unserer Bertha wieder zur Aussichtsplattform. Auf diesem kurzen Straßenabschnitt sahen wir unzählige Elche, direkt neben der Straße.
Während wir warteten, gab es wieder eine Katzenwäsche mit Feuchttücher und wir bereiteten unsere One-Pot-Pasta vor. Und dann passierte es, vom Hunger getrieben hatten wir die Zeit komplett übersehen. Wir drehten das Gas ab und liefen zum Aussichtspunkt. Da war die Sonne aber bereits hinter den Wänden des Canyon verschwunden. Wir durften nur noch die Farben erleben, in die die untergehende Sonne den Canyon tauchte.
Wir krochen wieder zurück in den Bus und genossen unseren Nudeleintopf, dass hatte den Vorteil, dass wir später als die Massen den Nationalpark verließen und uns daher nicht im Stau anstellen mussten. Und auch hier war aber wieder Vorsicht geboten, in der Dämmerung der Nacht hatten sich wieder einige Elche an den Straßenrand verirrt.

Zion, der kleine Bruder des Grand Canyon
Eigentlich wollten wir nach dem Grand Canyon allmählich den Rückweg nach Vancouver antreten, doch hielt uns ein weiterer Nationalpark davon ab. Der Zion Nationalpark lag quasi nur einen Steinwurf vom Gran Canyon entfernt. Eigentliche Fahrzeit knapp vier Stunden, wir brauchten mehr als einen Tag. Denn dazwischen hielten wir noch an um eine Blick auf den (ausgetrockneten) Colorado River zu erhaschen. Und so ganz nebenbei nahmen wir auch noch gleich die Horse-Shoe-Bend mit. Warum so nebensächlich? Weil wir völlig zufällig daran vorbeifuhren und einfach spontan angehalten hatten. Erst nachdem wir vom Parkplatz das kurze Stück zu Fuß zum Besichtigungspunkt gegangen waren, merkten wir an was für einer Instagram-Berühmtheit wir hier eigentlich gehalten hatten. Abseits der ganzen Selfie-Fotografen, war der Anblick dieser Flusskurve wirklich beeindruckend und hatte meiner Meinung nach, irgendwas Psychedelisches. Der Felsvorsprung, der den Fluss zu einem Hufeisen formt, sticht so extrem hervor, dass man das Gefühl hat vor einem 3 dimensionalen Gemälde zu stehen. Obwohl der Fluss ein fließendes Gewässer war, wirkte er spiegelglatt und tiefgrün. In den Sand am Flussufer hatte jemand in großen Buchstaben „HALLO“ geschrieben. Die Sonne ging gerade unter als wir durch den roten Sand zurück zum Van gingen. Ein Grund, dass noch mehr Selfie-Experten zum Aussichtspunkt eilten.


Die Landschaft durch die sich unsere Straße Richtung Utah zog, glich einer Kulisse aus der 50er Jahre Marlboro-Werbung (ja, Markennennung. Aber jeder weiß vermutlich was hiermit gemeint ist). Rostrote Hügel, karge Steppe. Der Wind bläst, die Sonne scheint durch die tiefen Wolken und legt einen warmen Filter über das Land. Wir hatten das Gefühl, dass jeden Moment eine Herde an Pferden an uns vorbei galoppiert und den Staub aufwirbeln lässt. Im Schein der untergehenden Sonne, ist der Inbegriff von Männlichkeit zu erkennen, Marlboro-Man. Die Lederjacke mit Staub bedeckt, die Stiefel schon mehr als abgenutzt. Ein Kopfnicken zur Begrüßung, während er lässig seinen Cowboyhut zurechtrückt und sich ein neues Nikotinpflaster aufklebt, da er nun weiß, dass Rauchen ungesund ist.
Durch einen kurzen Aufschrei meinerseits wurden wir in die Realität zurückversetzt. Jan und ich hatten kurz vorher Platz gewechselt und ich saß am Steuer. Und just in diesem Moment flog ein Vogel über die Fahrbahn. Er kam von rechts, aber war links nicht mehr zu sehen… es sollte sich später herausstellen, er hatte sich den Weg mit uns bis in den Zion Nationalpark geteilt. Die Ameisen werden ihre Freude darüber gehabt haben.


Wir übernachteten kurz vor dem Zion Nationalpark auf einem Walmart Parkplatz, damit wir am nächsten Tag zeitig in den Nationalpark kamen. Die Einfahrt von der Ostseite ist beeindruckend. Die Straßen rot geteert und eng durchwindend. Die felsigen Wände des Canyons waren von weiss bis rostrot, in unterschiedlichen Schattierungen gestreift. Dazwischen bildeten Bäume und Kakteen grüne Farbakzente. Es wirkte so sureal. Wie kann sowas auf natürlicher Kraft entstehen? Es wirkte als hätte jemand eine Miniatur-Modell-Stadt halbherzig aufgebaut. Hier mal ein Baum, da mal ein Kaktus. Oh, da könnte man ein Fleckchen Wiese machen. Aber dem war nicht so. Das war alles natürlich und durch die Streifen in den Felsen wunderschön.
Ein unbeleuchteter Tunnel führte uns ins Herz des Canyons. Umgeben von Berggipfeln kamen wir aus dem Staunen kaum heraus. Wir holten uns wie immer Infos zu möglichen Wanderungen bei der Rangerstation und beschlossen an diesem Tag nur noch einen kleinen Spaziergang zu den Emerald Lakes zu machen. Wir wollten unseren möglichen Schlafplatz, kurz ausserhalb des Nationalparks diesmal im Hellen erreichen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Kartenspielen und Kochen, bevor es wieder zeitig ins Bett ging. Denn erneut stand eine Wanderung am nächsten Tag an. Ein Schweizer Pärchen, dass wir am Lake Tahoe trafen, riet uns vom Zion Nationalpark ab, weil zum Teil einige Wanderrouten aufgrund der Saison geschlossen waren, und die anderen noch offenen, daher völlig überlaufen. Wir waren froh, nicht auf sie gehört zu haben uns diese Wanderung trotzdem unternommen zu haben. Sie war gut besucht, aber wir hatten nicht das Gefühl, dass es hierbei einen Ansturm gehandelt hatte.


Der erste Teil des Pfades windet sich ebenfalls in Schlangenlinien empor, zum Teil wirklich sehr steil aber mit tollen Blick auf das Tal. Irgendwann führt er zwischen den beiden Bergen hinein und fädelt sich von hinten weiter den Gipfel hoch. Nach gut eineinhalb Stunden, waren wir auf der ersten Plattform angekommen. Von hier bereits ein wunderbarer Ausblick. Personen die nicht ganz schwindelfrei sind, oder sich nicht trittsicher fühlen, sollten hier nun auch den Rückweg antreten. Denn der eigentliche herausfordernde Teil folgt nun. Eine Art Klettersteig (nur ohne entsprechender Ausrüstung) entlang dem Bergrücken. An manchen Stücken bietet eine Kette zum Anhalten Sicherung, ansonsten Felsen oder Wurzeln. An manchen Passagen ist der Kamm so schmal, dass man an beiden Seiten gleichzeitig die steile Felswand hinabblicken kann. Man muss ganz genau aufpassen wohin man seinen Fuß setzt. Langsam kletterten wir voran, bis wir schließlich den letzten Schritt machten und auf der Gipfelplattform ankamen. Ein atemberaubender Anblick direkt ins Tal rein. Unsere mitgebrachten Jause machten uns zwei Streifenhörnchen streitig. Nach gut einer Stunde in der warmen Sonne machten wir uns auf den Rückweg. Wieder Schritt für Schritt ging es den Felskamm bergab. Rauf war es irgendwie einfacher, da hatte man nicht permanent die tiefen Schluchten neben sich wahrgenommen. Aber es war jeden Schritt wert. Voller Leichtigkeit kamen wir zurück zum Van. Aber vielleicht auch, weil wir wussten, dass wir diesmal die Möglichkeit einer Dusche hatten. Kurz nach der Ausfahrt des Nationalparks bot ein Sportgeschäft eine heiße Dusche an. Sauber, geräumig und warm – wir waren glücklich.

Wir waren so froh, nicht auf die beiden Schweizer gehört zu haben und den vierten Nationalpark doch besucht zu haben. Vier Nationalparks die unterschiedlicher nicht sein konnten. Leider fehlte uns die Zeit, oder auch ein bisschen die Motivation noch weitere anzusehen, obwohl wir diese so gern ebenfalls besucht hätten. Aber für uns war es nun an der Zeit weiter zu ziehen. Weiter wirklich Richtung Süden, ins Warme. In ein anderes Land und in eine andere Klimazone. Bevor wir jedoch weiterziehen konnten, mussten wir zurück nach Vancouver um Big Bertha an neue Abenteurer zu verkaufen.

—English version—

Roadtrip USA – the Big one and the small one
Of course we took the Route 66 from Las Vegas to Arizona. Was it a feeling of freedom driving one of America’s most famous road? Puh, yes we had a feeling of freedom, but actually because of the fact, that we were traveling since two month yet. It was a beautiful street with low traffic, aside the highway. It was like a country road, and fitted definitely more to our own travel pace. In Williams, a forgotten little cowboy town, we made a rest in a movie like cliché diner and had a fat dripping burger. Delicious!

Starched with burger, fries and coke we headed on to the Grand Canyon. It was difficult to find the right spot for an overnight stay. Was is absolutely impossible to stay inside the Nationalpark, wasn’t it much easier inside the small town Grand Canyon village. After all we stayed two nights in the parking lot of the National Geographic Museum. We asked the employees if the museum for permission and they agreed, so it was totally legal. The museum closed at 7.30pm, so we had to arrange our last walk to the bathroom before going to bed. Anyway we went to bed early to see the sunrise the next morning over the Canyon.

During the daybreak we passed the entrance to the Nationalpark. No cars and traffic jams this time, like we saw the evening before. The parking lot was almost empty. A few people were waiting at the view point and we took our place as well and waited. I was glad about my two jackets. The wind was freezing cold while starring on this big dark hole. And then finally the first sunray hit the edge of the canyon. Cameras were in position to catch the first blink. We could watch the sun ball climbing higher and higher. We waited until the golden fireball were completely out of her hideout and the colourful layers of the canyon revealed.
Luckily we placed our Big Bertha also that she got hit by the very first sunrise. With hot porridge and tea we heated up ourself before we changed our clothes into our hiking outfit.

A hike through the Grand Canyon is trappt but wonderful
We drove to the entrance of our trail. But finding a new parking lot wasn’t easy anymore. Right after the sunrise the parking lot was almost full and it would be better we kept our place before. But anyway we found a new parking lot and walked with other tourist to the edge o the Canyon. The Bright Angel Trail leads in wiggly lines down the Canyon until the Colorado River and the Phantom Ranch. But this would be a two-days-hike. And to stay overnight inside the Canyon on the campground you need a permission. A overnight stay at the Phantom Ranch needs to be booked in advance. We chose a longer dashiki, to the 3-Mile-Resthouse. The round tour was about six miles (10 kilometers).
An important fact a lot people disregard, while hiking the Grand Canyon. The descent comes first, the ascent second. This means that you have to calculate enough time AND energy for the uphill walk, the double of hiking downhill. Hundreds of warning signs scream this information in the tourists face but a lot of ballerina and Covers wearing tourists ignored it completely.

Because of the easy downhill walk and the stunning landscape, we also forgot quite fast, the fact that the strenuous part was waiting for us. We had to remember ourself constantly. And we understand the warning signs about carrying enough water with you. Although quite chilly in the shades, the sun was really hot even in November. Avoid a visit during summer season! We hiked the winding redcovered path down, passing the first two rest points. The next one should be our final point, and we reached it faster than expected. Of course we were full of energy, and the usual satisfaction which we know from hiking a mountain back home – reaching the summit – was missing. Jan decided to go till the next point. I looked back to the top of the Canyon – ugh. But ok, the weather was perfect, the landscape beautiful so we went on till the Indian Garden Campground.

The path went from steep to flat, and the red coloured gravel yield to light yellow sand. Passing house high cactus, via a small creek. A few deers crossed our path, almost too idyllic. Vis-à-vis the campground we took a rest on a small bench under a huge tree. We ate our lunchpack, before we start our journey back 30 minutes later. The first part was moderate, because the campground was located on the flat part of the canyon. But back on the red gravel it became really strenuous. Two other couples had the same pace like we had, and we passed each other when one couple stopped for a water break. And we had a lot of breaks while the uphill walk, even we stayed in our moderate pace. We met a lot of other hikers which definitely overestimated themselves in case of distance and luggage. Even the USA handled it like a hobby to place warning signs everywhere, the hiking sign had the authority to be there.
After six hours we finally reached „the summit“, the entrance to the Bight Angel Trail. Finally we made 9 miles (14,5 kilometers).
To treat ourself after this hike we decided to watch also the sunset over the Canyon. We had a little time left and drove Big Bertha back to the view point. On this short road we saw so many elks, we hadn’t seen before. We had quick wash with wet wipes and prepared a one-pot-pasta. And then it happened. The hunger let us forget the time and we almost missed the sunset. We turned the gas off and ran to the view point. The sun was already behind the canyon and we only catched the last view sunrays, but we enjoyed the colors in which the canyon was covered while the sun went down.
We climbed back in our bus, enjoyed our dinner and waited until the mass of cars left the Nationalpark.

Zion, the little brother of Grand Canyon
Actually we had the plan to turn back to Vancouver after our visit at Grand Canyon Nationalpark. But the Zion Nationalpark is located nearby and we couldn’t skip it. Actually driving time four hours, we needed a whole day. Because in-between we stopped at the dried Colorado River and the Horse Shoe Bend. We didn’t recognize that we stopped at one of the most famous instagram hotspots on this route. And we stopped there just like, „oh looks nice, maybe we should check it out?“. Beside the selfie-photographer the view on this rock was stunning. In my opinion it was a bit psychedelic. The rock, which forms the river to the famous horse shoe, stood out and gives you the feeling of watching a 3D-painting. Although the river was floating, it seemed as smooth as glass and was deep green. Someone wrote a big „HALLO“ in the sand on the river bank.
The sun went down while we walked back through the red sand to our vehicle. More selfie-experts went the other direction.

The landscape around the road to Utah, looked like a setting of a 50’s Marlboro commercial (yes, I know „advertising“. But everyone will know what’s the meaning here). Rusty hills, scraggy steppe. The wind whispered, the sun blinks through the cloudy sky and covered the land in a warm filter. We had the feeling, that every moment a herd of horses would gallop next to us raising dust. In the shade of the low sunshine you can recognize the embodiment of masculinity – Marlboro Man. The leatherjacket covered in dust, the cowboy boots outworn. A casual nod as greeting, while he puts his hat back in the right position and places a new nicotine patch on his arm, because he already knows that smoking is unhealthy.
A short outcry put us back to reality. Jan and I changed seats before and I drove the car, when a bird flew across the road. It came from the right side, but didn’t make it to the left. He took the whole way to the Zion Nationalpark with us stucking inside the radiotor grill. The ants were happy about it.

The Eastside entry of the Zion Nationalpark is impressively. The red tarmac narrow streets winding through the mountains. The rocky walls of the Canyon are from white to rusty red, in all kinds of shades. Green dots of trees and cactus made the picture perfect. It seemed unreal. How can this built by nature? It looked like miniature model of a city. Here a tree, there a cactus. Oh and there a piece of meadow. Voilà, that’s Zion Nationalpark. But it was all naturally and beautiful. A couple from Switzerland recommended to NOT visit Zion Nationalpark, because a lot of trail were closed for the season and the other one were crowded. We were happy we didn’t listen to them, and visited it anyway.

A tunnel leads into the heart of the Canyon. We drove to the ranger station to get some information about possible hikes. We made a small walk to the Emerald lakes, and decided the big hike for the next day. We reached our place, outside the Nationalpark for the night during daylight and spent the afternoon with playing cards and cooking. The next day started early.
The first part of the trail was steep. But after a short time we had a beautiful view over the valley. After a time the path leads between two mountains on the backside and goes all way up the mountain. After about 90 minutes we reached the first platform. Stunning view from this point. People with a fear of heights should stop here and go back down. Because now the difficult part began. Some kind of rope route, but without the equipment. On some parts a chain leads the way and offers halt, otherwise rocks or rootage. We had to watch our steps carefully, because sometimes the path was so narrow that you could see down both mountainsides at the same time. Moderate and step by step we head on until we reached the top. A stunning view over the valley. We had to fight with some chipmunks about our lunch and spent almost an hour on the top. The way back was more difficult, because we always had the deep hollow next to us, which we didn’t really recognize while the uphill climb.
Back at the van we were happy about our hike and, because we knew we will have a shower this time. A sports shop offered laundry and hot shower for less money.

Glad we didn’t listen to the Swiss couple and we visited our fourth and last US-Nationalpark. Four which couldn’t be more different. Unfortunately we hadn’t enough time (or motivation) to visit some more. But we had the feeling to move on. To the South. To some warmer places. To some other countries. But first we had to go back to Vancouver and sell Big Bertha to some other adventurer.

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.