—see English below—

Von einem anderen Vanlifer hatten wir erfahren, dass es in der Sierra Nevada Hot Springs geben soll. Für uns waren Hot Springs in der Wüste irgendwie unvorstellbar, weswegen wir sie uns ansehen wollten. Bevor wir aber dort ankamen, hielten wir in South Lake Tahoe, einer kleinen Ortschaft am gleichnamigen See. Dieser liegt genau auf der Grenze von Kalifornien und Nevada auf einer Höhe von 3317 Meter über dem Meeresspiegel. Der kleine Ort am südlichen Ende des Sees ist normalerweise ein bekanntes Skigebiet. Wenn nicht gerade wie bei uns die Trockenheit herrscht und es viel zu warm für die Jahreszeit ist. Ein Motel bzw. Hotel reiht sich ans nächste, dazwischen Fast Food Lokale und Souvenirläden. Unmittelbar hinter der Bundesgrenze in Nevada, also genau auf der anderen Seite des Zebrastreifens stehen – wie konnte es anders sein – Casinokomplexe und Resorts. Das Städtchen selbst ist kein sehenswertes Fleckchen, der See und die Natur rund herum aber definitiv.

Lake Tahoe – eine Oase zwischen Glücksspiel und Natur
Getrieben von den Rauchschwaden und den Liegenbleiben in Seattle, hatten wir die Tage zuvor einiges an Kilometer zurück gelegt und die Zeit fast ausschließlich mit Fahren verbracht. Es war mal wieder an der Zeit ein paar Tage zu verweilen, bevor wir weiterziehen. Der türkisschimmernde, tiefblaue Lake Tahoe schien dafür passend. Oder doch nicht? Obwohl untertags die Sonne angenehm warm war, fiel die Temperatur in der Nacht auf minus zwölf Grad. Ganz ehrlich, darauf hatten wir gar keine Lust mehr. Wir waren Richtung Süden gefahren, um nicht mehr in 17 Schichten schlafen zu müssen, oder gefrorenes Wasser in unseren Kanistern vorzufinden. Eine Nacht bissen wir noch durch und nächtigen auf der Nevada-Seite, im Zephyr Cove Park. Zwei weitere Nächte buchten wir uns in einem mittelmäßigen Motel auf der kalifornischen Seite in South Lake Tahoe ein. Die Tage dazwischen verbrachten wir mit einer Wanderung und in Unterwäsche im Zimmer 🙂 Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön das sein kann! Ok, die Wanderung mit Blick auf den See war auch ganz schön 😉
Am meisten beeindruckt haben mich aber vermutlich die riesigen Tannenzapfen, die größer waren als mein Kopf. Stellt sich jetzt nur die Frage ob ich einen großen oder kleine Kopf habe… Aber die waren echt wunderschön. Stadtmenschen würden dafür Unmengen an Geld, in den entsprechenden Dekoläden, ausgeben. Wir gaben Unmengen Geld dafür aus um sie als „Christbaumschmuck“ nach Wien zu schicken.

Hot Springs mitten in der Wüste
Zwei Tage Aufwärmen im Motel waren genug, und wir machten uns wieder auf den Weg. Wir hatten eine Empfehlung erhalten, der wir unbedingt nachgehen wollten. Wir fuhren den Highway östlich am Yosemite National Park Richtung Süden. Dieser verlief genau an der Bundesgrenze zwischen Nevada und Kalifornien. Als der Highway von Nevada seine Biegung zurück nach Kalifornien machten, kamen wir total unerwartet an eine Zollstation. Wir wurden angehalten und mussten unsere Ausweise herzeigen und auflisten welche Nahrungsmittel wir mit uns führen. Das ganze dauerte keine drei Minuten, die Verwunderung darüber hielt aber wesentlich länger an.
Zurück in Kalifornien ging es für uns in die Sierra Nevada. Ein nicht enden wollender, holpriger Feldweg führte uns zu einem kleinen Stellplatz, mitten in einer wunderschönen Einöde. Zwischen vertrockneten Wüstenbüschen und einer Bergkulisse parkten wir unseren Van. Die Steppe wurde durch Wasserbecken zerteilt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch alleine. Es sollte aber kurz nach uns ein weiteres kommen und bis am Abend füllte sich der kleine Feldparkplatz mit weiteren Übernachtungsgästen. Wir wussten die Nacht wird wieder sehr kalt. Aber diesmal hatten wir die Möglichkeit uns in einem heißen Bad aufzuwärmen – im Crab Cooker Hot Spring (Krabbenkocher). Ein kleiner Zufluss regelte die heiße Wasserzufuhr, dreht man ihn zu stark auf, wird man gekocht wie Krabben in der Brühe. Das Becken bot Platz für ca. 6 Personen (auch mehr, aber dann wird es ungemütlich). Die Wassertiefe beträgt gute 60 cm, also perfekt um sitzend den ganzen Körper unter das warme Wasser zu tauchen. Es spielte sich mit den anderen auch schnell ein unausgesprochener Rhythmus mit den anderen Reisenden ein. Dadurch schafften wir es, dass jeder seine Zeit in dem kleinen Becken privat verbringen konnte, ehe man den anderen den Hot Spring überlässt.
Die Nacht war sehr kalt und etwas unruhig. Nutzten doch Einige die Abgeschiedenheit, um bis 5 Uhr morgens bei Lagerfeuer zu Feiern. Ohrenstöpsel liesen uns dennoch gut einschlafen. Außerdem wirkten diese Personen sowieso nicht sehr einfühlsam oder kooperationsbereit was die Nachbarschaftsruhe betraf.
Die Sonne wärmte den Van am nächsten Morgen schnell auf. Unser Frühstück bot diesmal zwei Besonderheiten: wir kochten draußen in der warmen Sonne, und während wir aßen, beobachteten wir in der Ferne einen streunenden Kojoten. Beides Kleinigkeiten, die den Tag gut beginnen ließen. Bevor wir uns wieder auf den Weg machten, gab es nochmal ein heißes Bad im Hot Spring.

Yosemite National Park
Wir nahmen den Weg über den Tioga Pass in den Yosemite Nationalpark. Der Pass führt auf eine Höhe von 3031 Meter und ist der östliche Zugang zum Yosemite Nationalpark. Eine wunderschöne Route durch eine unglaubliche Landschaft. Vorbei an Bergseen und Berggipfel. Wir konnten kaum erwarten einen dieser zu erklimmen. Die Straße führte direkt ins Yosemite Valley und wegen unserer unzähligen Fotostops kamen wir erst am späten Nachmittag dort an. Im Visitor Center informierten wir uns über einige Wanderrouten, bevor wir den einzigen offenen Campingplatz ansteuerten. In Nationalparks war es verboten, außerhalb eines Campingplatz zu nächtigen. Die Nacht kostet pro Stellplatz 26$. Was man dafür bekommt? Superversiffte (dreckige) Waschhäuser OHNE Dusche. Einen Stellplatz gerade so groß wie unser Van. Streckt man den Arm aus dem eigenen Auto, kann man direkt beim Nachbarn anklopfen. Aber dafür steht pro Platz eine Bären-Sicherheitsbox für Lebensmittel und Feuerstelle bereit. Als eingefleischte Kroatien-Camperin war ich definitiv etwas anderes gewohnt. (Pssst… wir fanden dennoch einen Weg, wie wir kostenlos im Nationalpark stehen konnten ;). Können wir hier aber leider nicht verraten)


Wir starteten am nächsten Tag sehr zeitig, wir hatten 8 Stunden Wanderzeit und knapp 20km Weg vor uns (Hin und Zurück). Beginnend bei Camp 4 führte der Wanderweg erstmal zum Yosemite Wasserfall. Wie ausgetrocknet Kalifornien zu dieser Zeit war, wurde dadurch noch deutlicher. Denn der Wasserfall, der zu den 20 Höchsten weltweit zählt, spukte nicht einen Tropfen Wasser. Er war völlig ausgetrocknet. (Eigenartigerweise wurde uns diese Information am Tag zuvor von der netten Rangerin nicht mitgeteilt, als sie uns diese Wanderung empfahl.)
Der Anstieg bis zum Wasserfall war ziemlich anstrengend. Hatte es am Morgen noch eine Temperatur knapp über den Gefrierpunkt, stieg sie kontinuierlich untertags an. Die Sonne war so warm, dass wir irgendwann in Shorts und Kurzarmshirt wandern konnten. Außerdem legten wir bereits im ersten Abschnitt fast die kompletten Höhenmeter über Steinstufen zurück. Der zweite Abschnitt, ab dem Wasserfall, war dafür wieder mehr als angenehm. Im Schatten des Waldes spazierten wir einen gemütlichen Weg entlang, der abwechselnd leicht bergauf oder bergab führte. Das letze Stück mussten wir noch einige Felsen überwinden, bis wir auf einem kleinem felsigen Podest den Gipfel „the Eagle Peak“ erreichten. Mit Blick auf „the Dome“ ein weiterer bekannter Gipfel im Yosemite Nationalpark, aßen wir unsere mitgebrachte Jause. Der Wind am Gipfel und die früh untergehende Sonne zwangen uns jedoch bald zum Abstieg.
Zurück im Bus gab es erstmal einen Topf Pasta und eine Katzenwäsche mit Feuchttüchern, bevor wir uns auf die Suche eines neuen Schlafplatzes ausserhalb des Nationalparks machten.

Sequoia National Forest
Am Weg weiter nach Osten fuhren wir durch den Sequoia National Forest. Ihr könnt uns glauben – große und beeindruckende Bäume hat dieser Teil der USA echt massenhaft zu bieten. Weil wir Bäume mögen, wollten wir natürlich den voluminösesten – nicht höchsten – Baum nicht verpassen. Den General Sherman Tree, oder wie Jan in genannt hat (Achtung: Jan Witz!) „Sherminator“. Ob es notwendig ist, für diesen Riesenmammutbaum zukünftig zu stoppen sei dahin gestellt. Selbstverständlich war dieser Baum beeindruckend, weil er wirklich massiv war. Der Stamm weist einen Umfang von 31 Metern auf, und der Baum ragt 81 Meter in die Höhe. Also er war wirklich monströs. Der betonierte 1,5 km lange Weg, gespickt mit unzähligen Sitzgelegenheiten zum Ausruhen, führt von einem völlig überfüllten Besucherparkplatz (auch zu unserer Zeit) bergab, direkt bis vor den abgezäunten Baum. Eine Schlange an Personen weist darauf hin, aus welchem Winkel man anscheinend das beste Foto schießen kann. Für uns ging es aber relativ schnell weiter in eine völlig andere Klimazone.

Death Valley – wer das auslässt ist selbst schuld
Trostlose, vertrocknete Graslandschaft begleitete uns auf dem Weg in den nächsten Nationalpark. Dazwischen dunkelblau, glitzernde Solarflächen. Die Straßen schienen wieder endlos und flackerten, ganz filmreif, im Sonnenlicht. Anders als bei den vorigen Nationalparks, wies nur ein Schild am Straßenrand darauf hin, dass wir uns nun im Nationalpark Death Valley befanden. Keine Kontrollstation oder Nationalpark-Pass-Kontrolle (ui… schwieriges Wort). Auch waren die Regeln innerhalb des Nationalparks etwas anders – auf ausgewiesenen Campingplätzen konnte man gratis stehen. Und das taten wir auch. Einmal auf einen Schotterplatz, neben anderen Campern (aber mit WC!) und einmal außerhalb des Nationalspark auf einem verlassenden Campingplatz fast allein. Es gab natürlich auch herkömmliche Bezahl-Campingplätze, die diesmal im Vergleich sogar ganz adequate Preise hatten, für die nicht vorhandene Leistung.
Aber wo oder wie auch immer ihr im Death Valley nächtigt, ist uns egal. Hauptsache ihr plant diesen National Park auf eurer Reise ein, aber am besten in der entsprechenden Hauptsaison, also im Winter. Im Sommer ist es wahrscheinlich unerträglich heiß!
Ich muss an dieser Stelle etwas vorweg nehmen. Die US-Nationalparks sind deswegen so sehenswert, weil sie einfach so unterschiedlich sind. Wir besuchten auf unserer Reise folgende Nationalparks:
• Yosemite Nationalpark
• Death Valley Nationalpark
• Grand Canyon Nationalpark
• Zion Nationalpark
Diese vier können unterschiedlicher nicht sein!

Aber zurück zu Death Valley. Wie es der Name schon sagt, bedeutet es „Tal des Todes“ und liegt in der Mojave-Wüste. Es handelt sich hierbei um den trockensten Nationalpark der USA und im Sommer, um das heißeste Fleckchen auf der Erde. Und waren wir vorher dabei, regelmäßig enorme Höhenmeter zurückzulegen, gibt es in diesem Park sogar einen Punkt der 85,95 Meter UNTER dem Meeresspiegel befindet. Was mich auch gleich zu der ersten Sehenswürdigkeit bringt – der Badwater Basin – dem tiefsten Punkt der USA. Ein 200 Meter tiefer See trocknete vor ca. 3000 Jahren aus. Übrig blieben sechs-eckige Strukturen aus Salz und eine weiss-schimmernde Fläche mitten in der Wüste. Die Parkplätze sind hier sehr begrenzt und waren mehr als überfüllt. Wir besuchten das Salzbecken am Nachmittag und die untergehende Sonne tauchte es in ein warmes Licht. Jeder Schritt knirschte als würde man über frischen Schnee laufen und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen um zu testen, ob es sich hierbei tatsächlich um Salz handelte. Jap, tut es.

Völlig konträr zum Salzbecken sind die Sanddünen – Mesquite Sand Dunes. Umgeben von Bergwänden und strohigen Wiesen, lassen sich die gold-gelben Sandberge schon von Weitem erkennen. Das war auch das erste Mal seit Langem, dass wir wieder nur in Shorts und T-Shirt laufen konnten! Mit Wasserflasche und Kamera bewaffnet, erklommen wir die einzelnen Hügel und versuchten im Sand spuren von Tieren zu erkennen. Wir hatten Spaß daran dem Sand beim Fließen zu zusehen, nachdem wir einen Schritt gemacht hatten. Eine Gruppe von Pfadfinder hatten kleine Boogieboards dabei und versuchten damit die Dünen runter zu rutschen. Unvorstellbar wie heiß es hier in der Sommersaison sein muss, kamen wir im November schon ordentlich ins Schwitzen.

Eine Wanderung durch den Golden Canyon bedarf zwar keiner großen Trittsicherheit, aber dafür umso mehr Wasser – auch im November. Die Runde die wir gegangen sind, waren ca. 7km. Also eine gemütliche Nachmittagstour, mit leichter Steigung. Der Eingang in den Canyon führt über den, wiedermal überfüllten Parkplatz (innen drinnen verlaufen sich die Massen zum Glück), vorbei an der weniger gut riechenden Container-Toilette. Nach einer kurzen Biegung offenbarte sich uns ein wunderschöner Anblick. Die faltigen Wände im Canyon leuchten von weiss-gelb bis Safran in allen Schattierungen. Der Name ist hier mal wieder Programm. Lustigerweise führte unsere Route aber zur Red Cathedral. Kurz bevor wir diese jedoch erreichten, kroch ich eine Falte des Canyons hoch. Jan folgte mir und mit 2 anderen Pärchen, genossen wir einen unvergleichbaren Ausblick über die goldgelben Falten des Canyon und Death Valley.

Der Artist Drive ist eine Einbahnstraße die man am Rückweg vom Badwater Basin mitnehmen sollte. Die einspurige Straße führt durch einen weiteren Canyon durch (zu Fuß kann man nicht durchgehen, es gibt aber eine Aussichtsplattform). Das schöne an den USA ist, der Name beschreibt immer sehr gut was man zu erwarten hat. Dieser Canyon wirkt wie ein Gemälde, die felsigen Wände leuchten in den buntesten Farben – rot, gelb, braun, türkis, weiss. Die unterschiedlichen Farben entstanden durch das Oxidieren verschiedener im Stein enthaltene Metalle. Abgesehen von der farbenfrohen Umgebung, ist die Straße an sich auch wieder Erlebnis. Eng windet sie sich durch das Gestein und man freut sich, dass es hier keinen Gegenverkehr gibt.

Zu guter Letzt, hielten wir noch am Zabriskie Point. Da der Aussichtspunkt leicht und mit dem Auto zu erreichen ist, ist er natürlich gut besucht. Wenn man jedoch von der betonierte Plattform die paar wenigen Meter hinabsteigt, vergisst man die Touristen hinter sich schnell. Die weissgelben bis dunkelbraunen Sedimente, des vor fünf Millionen Jahren ausgetrockneten Furnace Creek Lake, heben sich deutlich vom strahlend blauen Himmel ab. Der Anblick auf diese Gesteinsformationen erinnerte mich an alternde runzlige Haut die man durch einen Fadenzähler betrachtet (Fadenzähler: Messlupe mit einer bis zu 12-fachen Vergrößerung). Das Foto von mir entstand während ich auf Jan wartete. Ich saß direkt an der Kante und eine asiatische Touristin schoss dieses Foto von mir. Ihr Freund war so nett und hatte es mir via Airdrop auf mein Handy übertragen -Danke!

Abgesehen von diesen unglaublich beeindruckenden und völlig unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten, konnten wir im Death Valley aber noch weitere Naturspektakel erleben. Ein Wüstenfuchs schlenderte die erste Nacht gemütlich zwischen unseren Autos und Zelte durch.
Im Death Valley gab es in der Nacht keine künstliche Lichtquelle (sofern man sich von der einzigen Hotelanlage fern hält), was bedeutete, dass der ganze Nachthimmel übersät war mit Sternen – einfach magisch. Wie gesagt, wer das Death Valley auf seiner Reise in die USA auslässt, ist wirklich selbst schuld und verpasst etwas Unvergleichliches.

mehr Fotos in der Galerlie 🙂

—English version—

Lake Tahoe – an oasis between gambling and nature
As we already mentioned, we had to adapt our route because of the wildfire in North California. We drove a lot of kilometers, passed by the Yosemite National Park and head on to Sierra Nevada. Another Vanlifer told us about hot springs in the dessert. Unimaginable for us, that’s why we wanted to see them. But before we reached the hot springs, we stopped for three days at Lake Tahoe. The Lake is located direct on the border between California and Nevada, 3317 meter above sea level. South Lake Tahoe is quite famous for skiing. But at this time drought and warm temperatures dominated the weather. Motels, hotels, souvenir shops and fast food restaurants built the small village. And of course on the side of Nevada, casino resorts may not be missing. South Lake Tahoe is quite nice, but nothing more. But the lake and surrounding nature is definitely worth to visit.

And after many days of driving, this beautiful turquoise lake seemed to be perfect for a few days of rest. Or not? During the day the sun was cozy and warm, but during the night the temperature dropped to -12 degrees celsius. For sure, we were not quite happy about that fact. The reason of driving to South was not to sleep in 17 layers of clothing anymore or to have frozen water in our canisters. Ok, we spent one night in the Zephyr Cove Park next to the lake, but the next days we booked a room in a motel. In the following two days we made a short hike with a beautiful view of Lake Tahoe and in the remaining time we spent in our room just wearing underwear. You can’t imagine how good this feeling was.
From Lake Tahoe we sent a special souvenir back home to Vienna. We found huge pinecones. They had the size of my head. City people spend a huge amount of money for this kind of decoration in appropriate stores. We spent a huge amount of money for sending this „Christmas tree decoration“ to Vienna 😀

Hot Springs in the dessert
Two days for heating up ourself were enough and we went on. We took the highway on the East side of the Yosemite National Park to South, along the California – Nevada border. When we took the last turn back to California we had an unexpected stop at a toll station. They just wanted to know what kind of fruits we were carrying with us, and then we could go on. A bumpy gravel road lead us through the Sierra Nevada to a small parking lot in the middle of nowhere. We parked Big Bertha between dry desert bushes with mountain view. The dry steppe was splitted by several small water holes. During the evening the small parking lot was full of other camper. We expected a cold night again, but this time we could take a hot bath to heat up ourself – in the Crab Cooker Hot Spring. A small inflow regulated the water temperature, is it too hot you will be cooked like crabs. There were place for about six people in the tube, but everyone was really respectful and we shared a good rhythm. So every group enjoyed their time alone in the 60cm deep warm water.
The night was cold and fitful. A few people used this place to party all night long. Ear plugs helped to fall asleep anyway.
The early sunshine heated up the van immediately and we prepared our breakfast outside the van. While we enjoyed our hot porridge we watched a coyote strolling around. Both small things, but big enough to start the day perfectly. One last dip in the hot spring before we headed on.

Yosemite National Park
We used the Tioga Pass to get into Yosemite Nationalpark. It lead to an altitude of 3031 meter and is the entrance on the East side of Yosemite Nationalpark. A beautiful route through a wonderful landscape. Passing by mountain lakes and summits. We couldn’t barely await to climb one of these beauties. The only road lead us to the Yosemite Valley, but because of many stops for taking pictures, we arrived late in the afternoon. We picked up some information at the visitor center and drove to the camping ground. It was off-season, so this was the only one who was open. In isn’t allowed to stay overnight in national parks except on official campground. This one cost $26 per car. What you get for it? Disgusting washrooms WITHOUT a shower, bear proof box for our food and a tiny parking lot. I could almost touch the car next to us from my front seat. As a confirmed Croatia camper enthusiast, I was used to something different. (But anyway we found a way to stay for free inside the Nationalpark, but that’s a secret).


The next day started quite early for us, because a 8 hour hike and 20km distance were waiting for us. The trail started at Camp 4 and lead to the Yosemite falls. This was the perfect proof of the drought in California. The Yosemite falls are one of the 20. highest in the world but not a single drop of water was falling down. It was totally dry. (Peculiarly the nice ranger didn’t mention that when she was recommending this hike the day before.)
The hike was really exhausting. We started in the morning at almost 0 degrees Celsius, while during the day the temperature raised about 20 degrees Celcius. The sunshine was warm enough that we hiked in shorts and t-shirts at the end. Beside that, almost the whole altitude difference of the trail happened via stone steps during the first part of the trail. The second part was quite moderate. The path leads through the woods lightly up and down. We had to climb some rocks during the last part until we finally reached the Eagle Peak. We had a short lunch break while enjoying the view to „the Dome“. But the wind on the summit and the early sunset pushed us to go back.
Back in our home on wheels we prepared our No. 1 meal – one pot pasta. After a quick „shower“ with wet wipes we went on, to find a new stay for the night.

Sequoia National Forest
On our way to the East we drove through the Sequoia National Forest. You can definitely believe us, huge and massive trees are almost everywhere on this side of the USA. You know we do like trees and so we wouldn’t miss the biggest – not tallest – tree, the General Sherman Tree. Or like Jan said (Warning: Jan joke!) „Sherminator“. I’m not sure if it’s necessary to stop for this tree again. Of course it was impressive, because it was huge. The trunk has a circumference of 31 meter, and it is 81 meter tall. So yes, it was really massive. The concrete path leads downhill from a overfilled parking lot directly to the tree. A queue of people showed the angel for the perfect photo to take.
Nice stop, but we headed on into a total different clime.

Death Valley – don’t skip it, you would miss it.
Desolate and dried landscape guided us the route to the famous Nationalpark inside the dessert. Only a few fields of dark blue solar panels separated the light brown fields. The streets seemed endless and glint in the sunshine – movie like. Only a sign at the entrance welcomed us to the Death Valley Nationalpark, no entrance station or park ranger. Also the park rules were a bit different to the usual ones. We were allowed to stay overnight inside the Nationalpark for free, but only on designated campsites. Ones we stayed on a gravel parking lot, next to other campers but it had a restroom. The second night we spent on an old campground outside the nationalpark, almost alone.
Before I go on, I have to say, we visited following US-Nationalparks:
• Yosemite Nationalpark
• Death Valley Nationalpark
• Grand Canyon Nationalpark
• Zion Nationalpark
They couldn’t be more different!

But back to Death Valley, which is located in the Mojave Dessert. It is the hottest place in the world and the lowest point of the US America. Which brings me to the für attraction of Death Valley – the Badwater Basin.
200 Better deep lake dried out 3000 years ago. Squared white shimmery structure made of salt were left behind. The parking space is limited, and in the main season probably overfilled. We visited the salt basin in the late afternoon, and the sunset covered it in a warm light. Every step crunched like snow under out feet. Of course I had to proof if it’s salt or not – yes it is pure salt!

The total opposite to the badwater basin are the Mesquite Sand Dunes. Surrounded by mountains and dried landscape, we spotted the golden sandy hills from a distance. Finally it was warm enough to wear shorts and shirts again. With water bottle and camera we climbed the several hills and tried to find some foot prints of wild life in the sand. We watched the sand floating after a step. A group of Boy Scouts used boogie boards and slides down the sandy hills. Hardly imaginable how hot it will be during summer time!

A hike through the Golden Canyon is not difficult but you need a lot of water – as well in November. The round path is about 7 km, a nice afternoon hike. To get to the entrance you have to cross the overfilled parking lot and pass the bad smelling restrooms. Inside the canyon the tourist crowd spread itself, and you can almost walk by yourself. After the first turn we caught a beautiful look of the canyon. The wrinkled walls shined in all shades from light-yellow to saffron. But our path lead to the red Cathedral, a red covered stone structure. Before we reached the end I climbed up one wrinkle. Jan followed me and we enjoyed a beautiful view above the golden yellow canyon and Death Valley.

The Artist Drive is a one-way road and we took it on our way back from the bad water basin. The street leads also through a canyon (it’s not possible to walk through this canyon, but there is a view point). A good thing about the USA, the name of things often describes itself. And this canyon was like an art painting. The rocky wall shined in brightest colors – red, yellow, brown, turquoise, white. These colors were caused of the oxidation of different metals. Apart from the colorful surrounding, the drive itself is spectacular. The narrow street wound itself through the rockies, and we were happy that there was no opposing traffic.

Last but not least we stopped at the Zabriskie Point. An easy reachable view point, of course well visited. But if you take the few steps down from the platform you will forget all the tourists behind you. The light yellow to dark brown are composed of sediments from Furnace Creek, which dried up to 5 million years ago. The look of this stones formation remember me on old wrinkled skin, watching through a Weaver’s glass (a very strong loupe). The picture of me was made by a Chinese tourist. I waited for Jan and was sitting at the edge when she took the photo of me. Her boyfriend asked me to send it to me via airdrop.

Beside this stunning and spectacular natural attractions we saw a dessert fox, which walked through the tents and our busses. And there are no lights in Death Valley, so the sky is covered with millions of stars during the night. As mentioned, if you skip the Death Valley on your USA trip, you will miss something truly incomparable.

enjoy all pics in our gallery 🙂

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